Mum and still me SPECIAL: German Press Days 2016

Mode, Beauty, Lifestyle – auf den German Press Days 2016 in Berlin zeigten verschiedene Agenturen Farben, Styles und Neuentdeckungen der kommenden Saison Frühjahr/Sommer 2017. Ich war als Blog Anfängerin zum ersten mal auch dabei. Und ich will gar nicht so tun als ob: ich bin kein Fashion Profi. Aber ich weiß, was mir gefällt und lasse mich gerne inspirieren, höre auf mein Bauchgefühl und habe die Erfahrung gemacht, dass das so manche Male auch Anderen ganz gut gefällt.

Muddie hin oder her: Mama sein, heißt nicht, nur noch möglichst bequem im Schlabberlook abzuhängen – zumindest nicht die ganze Zeit. Nicht falsch verstehen: Schlabberlook ist großartig. Wir Mamas haben aber auch Spaß daran, und auch mal rauszuputzen, uns auch im Alltag schick zu machen. Sei es für den Gang an den Spielplatz, später als working mum ins Büro oder für nen Mädelsabend – Mode macht einfach Spaß und spiegelt einen Teil der eigenen Persönlichkeit wider. Daran ändern auch die Kleinen nichts.

Meine persönlichen Highlights für das Frühjahr 2017 könnt ihr euch hier ansehen:

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German Press Days 2016 – Luftige Töne und Stoffe

Ich habe mich sehr gefreut bei den German Press Days 2016 für euch die Fühler ausstrecken zu dürfen. Ein paar Sachen haben mir besonders gut gefallen – viele luftige, pudrige Töne sind dabei, leichte Stoffe, Seide. Overalls bleiben scheinbar ein Thema. Kühles Himmelblau (siehe auch Marcel Ostertag) und Kupfer. Außerdem Blumen und Pompoms.

Von Hund – Mode für Menschen mit oder ohne Vierbeiner

German Press Days 2016Bei BOLD bin ich besonders an den Sachen des Designerpaares von Hund hängen geblieben. Als Hunde- und Tierliebhaber haben die beiden nicht nur wunderschöne, klare Schnitte für Männer und Frauen realisiert, sondern das auch in Hundebedarf übersetzt. Da wir selbst aber gerade kein Fellknäuel zuhause haben, hat mich das weniger interessiert, als diese absolute Besonderheit des Labels: sie schlüsseln bei jedem Kleidungsstück genau auf, wieviel der Kosten auf Produktion, Material, Verpackung, Steuern und so weiter entfallen. Gegenwärtig haben die Designer deswegen sogar eine Klage am Hals. Dabei ist es nur legal, offen zu zeigen, wie sich Modepreise zusammen setzen. Sie selbst legen wert darauf, dass alle Teile fair in verantwortungsvollen Betrieben hergestellt werden – momentan kommen alle Teile aus Europa. Da die Berliner Designer nur online verkaufen, bleiben die wunderschönen Kleidungsstücke in einer Preisklasse, die man sich als Normalo mal durchaus leisten kann. Ich selbst habe mich in das “vizslabraune” Seidenkleid verliebt…

SHOWROOM – eine Plattform für junge Independent Designer

German Press Days ShowroomWas für eine sensationelle Idee – junge Designs auf eine Plattform heben, ihnen einen “Showroom” (*) geben und eine zentrale Vermarktung anbieten. Seit einem Jahr gibt es das Unternehmen nun auch in Deutschland. Bei den German Press Days 2016 war Showroom erstmals dabei und zeigte unter anderem Stücke von Friederike Haller (*), Natascha von Hirschhausen oder TAUKO. Alle jungen Designer haben mehr und mehr ein Bewusstein für Nachhaltigkeit und die Wichtigkeit vom bewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen und sozialen Standards. Besonders beeindruckt haben mich aber die cleanen Schmuckdesigns des Labels LUXaa(*). Wer mich ein wenig näher kennt weiß, dass ich in meinen Jugendjahren sowohl in einer Goldschmiede, als auch im Modeschmuck Lädchen “Perlenwelt” gearbeitet habe. Daher zieht es mich ganz automatisch auch zu Schmuckdesigns. Neben den reduzierten, feinen Formen ist aber vor allem speziell, dass die Kollektion nur aus recycelten Metallen hergestellt wurde. Ich erinnere mich noch nur zu gut an die Tonne mit den täglichen Fegeabfällen vom Kehren – die Metalle werden daraus entzogen und wieder verwertet. Und natürlich wird wohl auch das eine oder andere Pfandleihhaus die Finger im Spiel haben. Brilliante Idee, wie ich finde. Und dabei auch noch strahlend schön – und erschwinglich. Die Preise bewegen sich alle bei um die 50 Euro.

Und sonst:

German Press Days BOLDIn der Agentur Silk Relations gefiel mir unter anderem die Frühjahrskollektion von Uniqlo: klare schnörkellose Schnitte und Farben, gleichzeitig aber leicht und luftig. in den Overall in dem erdigen Rostton wäre ich am liebsten sofort hinein geschlüpft. Bei BLOW gab es viele bunte Pompoms – und ich sah mich in Gedanken schon am Strand entlang laufen… Verliebt habe ich mich auch in die neuen Birkenstock, die ich bei Claudia Wünsch Communication entdeckt habe: irisierende Perlmutt-Lack Optik. Will. Ich. Haben. Last but not least ein bunter Blumenstrauß an Farben und Formen und eine fluffige, weiche, puschelige Jacke, die ganz ohne Fell auskommt bei Urban Outfitters. Dass Fell ja gar nicht geht, muss ich ja wohl nicht weiter ausführen.


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