Alu freies Deo: Meine zwei absoluten Favoriten

Bestimmt habt ihr schon davon gehört, dass Deos mit Aluminiumsalzen in Verruf geraten sind. Alu dringt über die Haut in den Körper ein. Dadurch wird die tolerierbare Aufnahmemenge schnell überstiegen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt zu den möglichen Folgen:

Dies gilt insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung an der Entwicklung der Alzheimer-Krankheit und der Entstehung von Brustkrebs. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass hohe Aluminiumdosen neurotoxische Wirkungen beim Menschen und embryotoxische Effekte in Tierstudien zeigen.
Mit anderen Worten: ganzschön giftiges Zeug. Die Experten raten deshalb, die Alu Belastung individuell zu reduzieren, zum Beispiel bei Kosmetik Produkten. Ich habe mich schon vor Jahren auf die Suche nach wirklich wirksamen Deos gemacht, die ohne das Metall auskommen.
Die erste Zeit ohne Alu war ein bisschen müffelig
Als ich damit startete, mein bisheriges Deodorant wegzulassen war es zugegebenermaßen ein bisschen schwierig. Ich hatte fast das Gefühl, dass meine Poren sich wieder richtig frei machen müssen. Und ganz ehrlich: es war eine verschwitzte, müffelige Zeit. Bäksi.
Nach so etwa zwei Wochen aber merkte ich, dass sich meine Haut entspannt. Ich roch weniger bis kaum und schwitzte nicht mehr so stark. Ganz ohne Deo fühle ich mich trotzdem nicht wohl. Ich hab viel rumprobiert, aber es ist gar nicht so leicht, Alu freies Deo zu finden, auf das man sich wirklich verlassen kann. Aber zwei Produkte habe ich gefunden, die verdammt gut wirken – das will ich euch nicht vorenthalten.
SOAPWALLA
img_0826Soapwalla ist längst kein Geheimtipp mehr. Mein allerliebstes Deo ist eigentlich eine Creme. Man verwendet pro Achsel eine etwa erbsengroße Menge. Das Deo duftet subtil nach Lavendel, Minze und Teebaumöl – der Geruch verflüchtigt sich aber schnell und stört nicht. Es wirkt tatsächlich extrem gut, auch beim Sport. Dabei ist es kein Antitranspirant – denn die Poren werden ja nicht verstopft. Aber die enthaltenen Pflanzenpulver und die Tonerde binden den Großteil der Flüssigkeit. Durch Zufall habe ich festgestellt, dass auch zwei weitere Freundinnen das selbe Deo benutzen und ebenso zufrieden sind. Einziges Manko bei sensibler Haut: eine Freundin verwendet Soapwalla nur noch zum Sport, da es ihr für den täglichen Gebrauch zu heftig ist und ihre Haut reizt. Auch auf rasierter Haut würde ich es nicht anwenden. Kostenpunkt: 15,95 Euro für 60 ml (hält ewig)
FINE
img_0825Zwar deutlich teurer (28 Euro für 30 ml), aber gleichzeitig genauso wirksam und viel milder als Soapwalla ist FINE. Das Cremedeo fühlt sich auf der Haut wie eine Pflege an. Schweiß hat den ganzen Tag über keine Chance. Zum Deodorant gibt es ein wiederverwertbares Säckchen aus Biobaumwolle und einen Holzspatel zum Auftragen (hergestellt in einer therapeutischen Werkstätte in Berlin). Markenzeichen ist der intensive Duft nach Vetiver und Geranium, den ich sehr gerne mag. Am besten aber vorher mal testen, ob das auch euer Fall ist.
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There is one comment

  1. Zwei Beauty Neuentdeckungen im Juni -

    […] Aber auch jetzt, wo ich wieder zu Parfum und parfumierten Lotionen greife, finde ich es gut, wenn man nicht zu viele verschiedene Gerüche vermischt und das Deodorant dezent bleibt. Also habe ich mal munter drauf los getestet. Ergebnis: Für den normalen Alltag funktioniert es super, es ist sehr mild und ich habe keine Hautirritationen. Bei Anstrengungen oder an superheißen Sommertagen hat es aber leider nicht genug Power. Ich nutze es also gerne an milden, nicht zu stressigen Tagen und bleibe ansonsten bei meinen Favoriten. […]

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