Wickeln: Diese Tipps haben sich bewährt

Hatten euren Minis schon mal nen richtig wunden Po? Vor allem für Neugeborene und kleine Säuglinge hab ich ein paar Tipps und eine super Alternative zu den hautreizenden Feuchttüchern. Bei uns war das Anfang ein echtes Thema.

Jedes Wickeln war eine pure Qual.

Noah musste gleich in seiner ersten Lebenswoche Antibiotika nehmen, und das nicht zu knapp. Das Ergebnis war ein feuerroter Minihintern und entsprechende Schmerzen beim kleinen Männchen. Das war wirklich sehr schlimm. Jedes Wickeln war eine pure Qual. Mit ein bisschen Zinksalbe konnten wir das glücklicherweise schnell in den Griff kriegen. Damit sowas aber nicht nochmal passiert, waren die Wochenbetttipps meiner großartigen Hebamme Melanie danach Gold wert…

Außerdem haben sich über die nun schon mehr als 16 Monate (wo bitte ist die Zeit geblieben?) noch ein paar andere Dinge beim Wickeln bewährt, die vielleicht auch für euch Sinn machen.

Wickeln Tipps wunder Po


Unsere Grundausstattung: Warmes Wasser in der Thermoskanne, Öl aus dem Pumpspender, große Wattepads, eine Schale fürs Wasser und ein exklusives Wickelspielzeug.

Wasser und Öl statt Feuchttücher

Zum Reinigen der kleinen Vier-Buchstaben haben wir anfangs ausschließlich Öl (es eignet sich neben den handelsüblichen Babyölen ganz einfaches Olivenöl oder für empfindliche Haut auch Mandelöl), bei größeren Geschäften auch lauwarmes Wasser verwendet. Mit den großen Wattepads wirds schnell und gründlich sauber. Damit das Wasser nicht zu kalt wird, hab ich es morgens einfach in eine Thermoskanne gefüllt.

Nackt strampeln lassen

Nach dem Wickeln hab ich den Kleinen immer wenn es ging noch ein bisschen nackig unter der Wärmelampe strampeln gelassen. So kann jegliche Restfeuchte entweichen, es staut sich nachher nichts in der Windel. Außerdem liiiieben die Babys die Bewegungsfreiheit.

Heilwolle und Calendula Creme

Manchmal hilft alles nichts und der Kakadu ist so reizend, dass sich doch wieder rote Flecken bilden – die Vorstufe zum wunden Po. Bei uns hat es in diesen Fällen jedes Mal geholfen, zum einen dünn “Calendula Babycreme” aufzutragen (bei einer befreundeten Mutter war die gute alte Penaten genauso wirksam). Zum anderen habe ich ein klein wenig Heilwolle an die Stelle in die Windel gegeben. Auch hier: nicht zu viel, denn es soll noch genug Luft an die Haut kommen. Der Kauf von Heilwolle lohnt sich meiner Erfahrung nach sowieso, egal ob es um wunde Brustwarzen vom Stillen geht oder die Ohren mal schmerzen (zumindest bei Erwachsenen eine tolle Sache, hat mir vor Jahren mein HNO empfohlen). Außerdem halten die riesigen Packungen, die es in der Apotheke gibt, wirklich ewig.

Spielzeug bereit halten

Je älter und zappeliger die Babys werden, desto schwieriger wird es, sie zum still liegen zu überreden. Noah hat dann immer besonderes “Nur auf dem Wickeltisch” Spielzeug bekommen. Eine Zeitlang hat auch das Mobile über der Wickelkommode ihn ganz gut abgelenkt. Aber ganz ehrlich: es gab auch eine Phase, da war es einfach nur verflixt schwierig und nichts hat geholfen.

Geld sparen bei den Wickelunterlagen

Für zuhause tun es natürlich Moltontücher als Unterlage. Aber unterwegs verwenden die meisten Eltern Wickelunterlagen aus dem Drogeriemarkt, so auch wir. Bis mir eine befreundete Mama den cleveren Tipp gegeben hat, Krankenunterlagen online zu bestellen. Genauso dicht, nur ohne Tiermuster und dergleichen – aber deutlich günstiger. Tut euch mit befreundeten Eltern zusammen, je mehr ihr bestellt, desto günstiger wird der Einzelpreis.

Weniger Aufwand mit Windel Abos

Beim Vergleich verschiedener Ökowindeln (siehe Blogbeitrag “Test: Windel und Öko?”) haben sich bei uns Lillydoo bewährt. Positiver Nebeneffekt ist, dass uns durch das Abo Aufwand und Zeit erspart bleibt. Entsprechende Abos gibt es übrigens auch von anderen Anbietern.

Verratet ihr auch, was sich bei euch bewährt hat?

 

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