“The bathroom chronicles”: Der letzte Ort, an dem es noch Privatheit gibt

Melanie dal Canton und Friederike Schilbach vor den Fotos der Austellung "The bathroom chronicles"

Melanie dal Canton und Friederike Schilbach vor den Fotos der Austellung “The bathroom chronicles”

Für viele Frauen und gerade auch Mamas die ich kenne, ist das Badezimmer ein heiliger Raum. Im Familientrubelalltag ist dieser einfache geflieste Raum ein abgeschlossener Bereich der Stille, der Ruhe, der Erholung. Dort tanken wir Kraft und haben die Möglichkeit, die Gedanken schweifen zu lassen. Das Bad ist ein Ort, an dem wir uns täglich selbst begegnen.

Das ist auch Thema der von Melanie dal Canton und Friederike Schilbach iniitierten Fotoausstellung “The bathroom chronicles”.

Carolin Würfel schrieb erst im Oktober im ZEIT Magazin:

Das Bad ist der letzte Ort, an dem es noch Privatheit gibt. Eine Bastion des Ichs, wenn es draußen zu laut und zu kompliziert wird. Auch, weil es im Bad ganz verlässlich still ist und deshalb genug Raum für innere Unruhe und intimste Gedanken bleibt.

fullsizerender-11fullsizerender-10Und so zeigen die Bilder einen Einblick in diesen emotional ganz besonderen Rückzugsbereich. Die Fotos sind spannend, weil jede der Frauen zwischen 5 und 75 Jahren das Bild selbst aufgenommen hat und entschieden hat, was ihr am wichtigsten in diesem Raum ist. So pendelt das Auge beim Betrachten der Aufnahmen hin und her, entdeckt immer wieder neue Notizen des Alltags. Allzuoft erkenne ich mich selbst darin wieder.

Die Bildausschnitte erzählen Geschichten. So wie beispielsweise das Foto von Isabella Ponti aus Lecce/Italien. Es zeigt einen kleinen, einfachen, gräulich gefliesten Raum. Darin plötzlich grelles Magenta und davor sitzend ein aufmerksam drein blickender Schäferhund.

Mein alter, großer, roter Morgenmantel und mein Hund Kira, der mich nie allein lässt… nie!

Die Ausstellung “The bathroom chronicles” ist noch bis 5. Dezember bei MDC Cosmetic in der Knaackstraße 26 in Berlin zu sehen. Die Bilder sind gerahmte Einzelstücke und können für je 40 Euro erworben werden. Alle Einnahmen aus dem Verkauf der Fotos werden an ein Berliner Frauenhilfsprojekt gespendet.

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