Gastbeitrag: Drei Beauty Must Haves für die kalte Jahreszeit

Kürzlich bin ich über einen richtig tollen Blog für alle Beauty Fans gestoßen: Auf www.natuerlich-schoener.com stellt Michaela ihre Naturkosmetik Tipps vor, schreibt über Nachhaltigkeit, Familie und hat tolle DIY Tipps auf Lager. Aktuell hat sie einen super Überblick über die brisantesten Ergebnisse des aktuellen Ökotest Magazins zusammengestellt (darunter zum Beispiel die Tatsache, dass Vollkornreis bis oben hin voller Giftstoffe steckt – von wegen gesund also)… In dem Gastbeitrag, den sie für meinen Blog geschrieben hat (DANKE!), stellt sie euch ihre drei wichtigsten Beauty Begleiter in der kalten Jahreszeit vor. Viel Spaß beim Lesen!


Meine drei Lieblings-Beauty-Produkte im Winter

Als Sabine mich kürzlich anschrieb, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag auf ihrem Blog zu schreiben, habe ich mich sehr gefreut und musste nicht lange überlegen. Schnell hatten wir auch ein Thema gefunden, dass uns beiden gefiel: meine drei Lieblings-Beauty-Produkte für die kalte Jahreszeit.

Dann wurde mir aber klar, dass dieses Thema für mich durchaus eine Herausforderung ist. Ich bin absolut kein Gewohnheitskäufer, ich probiere gern Neues aus und es gibt wenige Produkte, die ich immer wieder nachkaufe. Aber ein intensiver Blick in meinen Spiegelschrank im Badezimmer offenbarte mir letztlich doch, auf welche Produkte ich in der kalten Jahreszeit keinesfalls mehr verzichten möchte:

Kivvi Pyrus Cydonia 24h Intensive Moisturizing Gel

Dieses Gel habe ich erst vor wenigen Monaten kennen gelernt und es hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem meiner Favoriten entwickelt. Als es letztens vorübergehend nicht lieferbar war, habe ich es schmerzlich vermisst und mir wurde klar, dass ich zukünftig immer eines auf Reserve im Schrank haben muss.

Nun fragt ihr euch bestimmt, was so toll an diesem Gel ist. Durch eisige Kälte und trockene Heizungsluft verliert die Haut im Winter deutlich mehr Feuchtigkeit als in den wärmeren Jahreszeiten. Um diese Feuchtigkeit wieder zuzuführen, benutze ich bereits seit Jahren regelmäßig ein Feuchtigkeitsserum oder -gel. Allerdings hatten alle von mir bisher benutzten Produkte ein kleines Manko: einen recht hohen Alkoholgehalt. Da Alkohol in größeren Dosierungen austrocknend wirken kann und empfindliche Haut auch schnell mal gereizt darauf reagiert, versuche ich das möglichst zu vermeiden.

Als ich dann erstmals über das Feuchtigkeitsgel von Kivvi gestolpert bin, war ich erstaunt, darin keinen hohen Alkoholanteil zu finden. Auch der Preis war für den Inhalt absolut gerechtfertigt und außerdem gefiel mir die Aufmachung richtig gut. Also habe ich es bestellt, getestet und recht schnell für absolut großartig befunden.

Bereits nach dem Auftragen merkt man, wie es der Haut Feuchtigkeit zuführt. Trockenheitsfältchen, die ich sonst gerade in der kalten Jahreszeit gern mal habe, werden deutlich weniger und meine Haut fühlt sich trotz trockener Heizungsluft richtig wohl. Das Feuchtigkeitsgel ist auch eine super Basis für eine getönte Tagescreme, da es nicht klebt und sehr schnell einzieht.

Der Lieferengpass, der Ende November bei Kivvi bestand, führte dazu, dass ich doch noch einmal vorübergehend auf ein anderes Feuchtigkeitsserum zurückgreifen musste, das ich sowieso noch im Schrank hatte, nämlich das von Alterra. Im direkten Vergleich merkte ich schnell, dass es einfach nicht mit dem Feuchtigkeitsgel von Kivvi konkurrieren konnte. Meine Haut reagierte etwas gereizt, bekam rote Flecken und wirkte insgesamt viel unruhiger. Da ich sonst an meiner Pflege nichts veränderte hatte und meine Haut sich sehr schnell wieder beruhigte, als endlich das Gel von Kivvi wieder in Benutzung war, war für mich klar: bei diesem Produkt bleibe ich auf jeden Fall.

Ein kleines Manko ist für mich die Tatsache, dass ich die Produkte von Kivvi leider hier vor Ort nicht kaufen kann und deshalb immer im Internet bestellen muss. Aber das hält mich glücklicherweise nicht davon ab, denn ich bestelle sowieso sehr gern bei Ecco Verde, wo ich das Gel für etwa 12 Euro erhalten kann.

Primavera Arganöl

Auch das Arganöl von Primavera ist noch recht neu in meinem Beautyschrank, gehört aber bereits jetzt zu den Produkten, ohne die ich in der Winterzeit nicht mehr auskommen möchte.

Bereits seit längerer Zeit bin ich ein großer Fan von Arganöl bei der Körperpflege und hätte es auch gern in meiner Gesichtspflege gehabt. Schließlich gilt Arganöl als das Anti-Aging-Öl schlechthin. Da ich aber keine Gesichtspflegeserie finden konnte, die Arganöl nicht nur in homöopathischen Dosen enthielt, habe ich mir schließlich auf gut Glück eine Flasche des Primavera Arganöls bestellt.

Da ich aber noch ein anderes Gesichtsöl im Schrank hatte, geriet das Arganöl ein wenig ins Hintertreffen. Doch sein großer Auftritt sollte kommen, als der Winter sich plötzlich von seiner eisigen Seite zeigte und meine Haut von einem Tag auf den anderen total austickte. Sie fing an zu spannen und empfindlich auf schlichtweg alles zu reagieren. In diesem Moment erinnerte ich mich wieder an das Fläschchen Arganöl und trug dieses statt der Gesichtscreme auf das Kivvi Feuchtigkeitsgel auf. Und siehe da, innerhalb kürzester Zeit hatte meine Haut sich wieder beruhigt.

Seitdem kommen immer ein paar Tröpfchen Arganöl in meine Gesichtscreme oder ich trage es am Abend allein auf das Feuchtigkeitsgel auf. Meine Haut dankt es mir, ist weich und trotzt der Kälte mit Bravour.

Besonders gut gefällt mir beim Arganöl von Primavera, dass es aus kontrolliert biologischem Anbau stammt. Der Duft des Öls ist ganz dezent nussig und ich finde ihn sehr angenehm. Mit knapp 12 Euro für 30 ml ist dieses Öl zwar nicht gerade preiswert, aber ich finde, dass es das absolut wert ist. Da man auch immer nur wenige Tropfen pro Anwendung benötigt, ist es auch sehr sparsam und man kommt mit dieser Menge schon sehr weit.

Für mich steht jedenfalls fest: ich werde das Primavera Arganöl auf jeden Fall nachkaufen und möchte es gerade im Winter nicht mehr missen. Zum Glück bekommt man es mittlerweile in jedem gut sortierten Bioladen, so dass Nachschub kein Problem ist.

Weleda Sanddorn-Handcreme

Ich gebe es zu, gerade bei Handcreme bin ich wirklich wankelmütig. Ich kaufe gern mal eine neue und teste, welche mir gefällt und welche nicht. Viele schaffen es nur ein einziges Mal in mein Badezimmer, da meine Hände im Winter wirklich anspruchsvoll sind und viele Handcremes da einfach nicht mithalten können.

Eine Handcreme durfte aber schon sehr oft und immer wieder bei mir einziehen: die Weleda Sanddorn-Handcreme. Gründe dafür gibt es viele. Wenn die Kälte meinen Händen mal wieder total zu schaffen macht und die Haut an den Knöcheln so trocken und rissig wird, dass es schmerzt, dann kann die Weleda Sanddorn-Handcreme so richtig auftrumpfen. Innerhalb kürzester Zeit macht sie die rauen Stellen wieder ganz weich und geschmeidig. Trotzdem zieht sie gut ein und hinterlässt keinen unangenehmen Film auf der Haut.

Ein weiteres unschlagbares Argument ist für mich die Tatsache, dass dies die einzige Handcreme ist, die mein Mann geruchstechnisch leiden kann. Offenbar leicht traumatisiert durch den intensiven Handcremegebrauch meiner Schwiegermama, hat er eine offene Abneigung gegen Handcremes und insbesondere ihre Düfte. Die Weleda Sanddorn Handcreme dagegen bekommt von ihm keine rote Karte und er benutzt sie mitunter sogar selbst.

Auch ich mag den Duft der Weleda Sanddorn Handcreme sehr gern, denn sie duftet fruchtig frisch, ohne dabei zu süßlich zu werden. Mich erinnert der Duft neben Sanddorn auch ein wenig an Orangen. Auf jeden Fall ein Duft, der zu jeder Jahreszeit passt und immer gute Laune macht.

Da Weleda mittlerweile recht verbreitet ist, kann man die Handcreme in nahezu jedem Drogeriemarkt bekommen und zahlt meist um die 5 Euro. Natürlich bekommt man auch schon Handcremes für weniger, aber ich finde, diese Investition lohnt sich auf jeden Fall.

Zusammenfassung

Ich hoffe, euch haben meine drei Lieblingsprodukte gefallen und ihr habt vielleicht auch Lust bekommen, diese mal auszuprobieren. Wer Lust hat, noch mehr davon zu sehen, welche Beautyprodukte ich mag oder welche mir nicht so gefallen haben, kann gern auf meinem Blog vorbei schauen. 🙂

www.natuerlich-schoener.com

Viele Grüße

Michaela

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