Ich träume von Musik. Lauter Musik.

Dann träume ich mich zurück…

Da ist dieser Beat, morgens, auf dem Weg zur Arbeit, der mich beinahe zwingt mitzugehen, mich zu bewegen. Aber das zweifelhafte Entertainment will ich den frühmorgendlichen Trambahngästen ersparen. Und doch… Wenn die Musik über die weißen Hörer durch meine Ohren bis in meine Beine, ja bis in mein Herz gelangt, dann träume ich mich zurück…

Once upon a time…

Es war einmal eine Studentin, die sich in den Weiten der Alternative- und Indiemusic beinahe verlor. Die stundenlang mit Freunden über neue Releases geredet hat und dabei CD nach CD in den Player schob und die Zeit vergaß. Die irgendwann die Möglichkeit bekam, sich an Plattentellern auszutoben, zuerst in einer kleinen Bar immer Montags, dann auch in Clubs und auf Feiern.

Okay okay. Das ist verdammt lange her. Wie gesagt: CDs… Alter Schwede. Ein anderes Leben.

Es ist gut, wie es jetzt ist. Sogar sehr gut.

Und trotzdem fehlt mir dieses Eintauchen in die Musik manchmal. Noch mehr: mir fehlt es ab und zu, meine Musik mit anderen teilen zu können, die Klänge laut aufdrehen zu können. So laut, dass der Körper mitbebt. So laut, dass ich sehen kann, wie andere von “meinen” Songs erfasst werden und sich dazu bewegen, sich verlieren und nur noch für den Rythmus und den Moment tanzen.

Mein Alltag ist heute ein anderer. Die Musik ist nach wie vor ein wichtiger Inhalt meines Lebens. Aber mir fehlt die Zeit. Was vorher Leidenschaft war, ist jetzt ein Hobby. Ich höre Musik, wenn ich Abends am Blog feile oder wenn ich auf dem Weg zur Arbeit und zurück bin. Und so sehr ich die Vorteile von Musikstreaming Diensten schätze – kaum jemand in meinem Bekanntenkreis hört noch bewusst Alben. Es geht primär um Singles. Angesichts meiner Zeitnot vielleicht aber auch besser so.

Times are changing

Die Zeiten sind vorbei, in denen ich regelmäßig hinterm Platten- aka CD-Player stand. Die eine oder andere Weihnachtsfeier ist vielleicht noch drin. Aber davon abgesehen bin ich ja schon happy, wenn ich abends raus komme und mit meinen Mädels um die Häuser ziehen kann. Schockiert habe ich kürzlich festgestellt, dass ich im letzten Jahr kaum unterwegs war – die Abende, an denen ich mit Freundinnen tanzen gegangen bin, kann ich an einer (!) Hand abzählen.

Aber Schluss mit dem Gejammer. Ich glaube, ihr könnt nachvollziehen was ich meine. Ich liebe mein Leben als Mama. Punkt. Nichtsdestotrotz bleiben wir doch wir selbst – die Dinge die wir vorher gerne gemacht haben, werden mit der Geburt eines Kindes ja nicht einfach ausgelöscht. Deswegen macht es mir wahnsinnigen Spaß, die Möglichkeiten auszuschöpfen, die ich jetzt habe. Und eine davon ist, meine Lieblingsmusik auf anderem Wege mit euch zu teilen.

Mum & still me – Frühlingsgezwitscher

Long story short 🙂 Hier ist mein Frühjahrsmix für euch! Ich freu mich sehr, wenn ihr reinhört und noch viel mehr, wenn da was für euch dabei ist. Für mich ganz überraschend ist mein Lieblingstrack diesmal Hip Hop. Die Studentin mit ihren CDs hätte ungläubig ihren Kopf geschüttelt. Hip Hop. Wuah! Aber bei dem hammer Track “We the people” von A Tribe called quest kann ich nicht anders.

I’m excited
to grow older
my mind set free and I’m so much bolder

Allerdings war es ein Kopf an Kopf Rennen mit dem wirklich magischen Song “Magic” von Kimyan Law feat. Clara Luzia. Lasst euch verzaubern…

 

 

Ich träume von Musik. Lauter Musik.

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