Wieviel Spielzeug braucht ein Kleinkind?

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Das Spielzeug für jeden Tag ist bei uns in einem Spielzeugsack verstaut. Super niedlich finde ich den Piratenhasen Sack von Fabelab. Mit den Schlappohren kann man den Sack zubinden. Gefunden bei Lovely Little

Vor Kurzem habe ich für euch mal mein altes Pädagogik Wissen ausgegraben (ja, das Studium liegt inzwischen ne Weile zurück) und beleuchtet, was eigentlich richtig gutes Spielzeug ausmacht. Das ist das Eine.

Andererseits stelle ich mir aber auch oft die Frage: wieviel Krimskrams braucht so ein kleines Kind überhaupt? Machen wir uns nichts vor: sowohl der Verwandtschaft als auch uns Eltern selbst macht es doch eine riesige Freude, dem Kindchen etwas zum entdecken und ausprobieren in die Hände zu drücken. Dieses Strahlen, diese Aufregung – ZUCKER!

Trotzdem: weniger ist oft mehr.

  1. Aufmerksamkeit: Gerade kleine Kinder können sich nicht wirklich lange konzentrieren. Wenn um sie rum ein kunterbuntes Chaos herrscht, wird das noch schwieriger. Probiert es mal aus: ihr werdet sehen, wenn ihr bewusst nur eine Sache zur Verfügung stellt, dann können die Kleinen sich ausdauernder damit befassen. Bei uns war es kürzlich mit ganz einfacher Baumrinde so. Noah hat erst das Material untersucht, hat einzelne Stückchen auseinandergebrochen. Dann hat er angefangen damit zu bauen, zu stapeln und die Stückchen in seinem Kopf zu “Auddo” und “Bea” zu verwandeln.
  2. Wertschätzung: Die Wertschätzung für einen Spielgegenstand steigt, wenn er nicht immer zur Verfügung steht. Mein bestes Praxisbeispiel waren die Holzbausteine. Als alles immer für Noah greifbar war, hat er die Steine oft nur kurz geschnappt, einmal etwas umgeworfen und dann die Bausteine kreuz und quer durch die Gegend gepfeffert, weil er schon wieder etwas Neues sah, dem er sich zuwenden wollte. Inzwischen gibts die Bausteine immer mal ab und zu, ganz bewusst. Das Bauen fesselt ihn richtig, er freut sich über die einzelnen Teile.
  3. Aufräumen will gelernt sein. Bild: Lovely Little

    Ordnung: Aufräumen wird in den Alltag eingebaut. Wenn Spielsachen verstaut sind und extra für einzelne Anlässe geholt werden, ist momentan für Noah klar, dass nach dem Spielen wieder aufgeräumt werden muss, bevor es das nächste gibt. Noch ist Aufräumen nichts Negatives für ihn (das kommt sicher noch), es gehört eben ganz selbstverständlich dazu.

Weniger Spielsachen führen zu mehr Aufmerksamkeit, mehr Begeisterung für die “seltenen” Sachen und bringen automatisch auch etwas mehr Ordnung in die ohnehin schon chaotische Kinderbude. Spartanisch geht es bei uns zuhause trotzdem nicht zu. Die Kinderküche, Bücher und aktuell auch ein kleiner Bauernhof mit Holztieren stehen ihm (momentan) immer zur Verfügung.

Das Regal von Oeuf ist mein Liebling aus dem Shop. Eine tolle Sache für die Dinge, die täglich verfügbar sein sollen. Würde ja auch perfekt zu unserer Spielküche passen… Gibt’s auch bei Lovely Little

Aber gerade kleinteilige Sachen, wie die Bausteine, Malsachen oder auch Einzelteile, Stapelspiele oder Kleinkindpuzzles sind bei uns als “Highlights” verstaut. Wenn er damit gerne spielen möchte fragt er und ich hole ihm die Sachen gerne. Er selbst geht nicht an die Kisten ran. Seit wir dieses System eingeführt haben, spielt er wirklich anders mit seinen Sachen. Probiert es mal aus!

Tolle, wunderschöne Aufbewahrungsideen hab ich bei Lovely Little entdeckt. Gründerin Nadine hat mit dem noch ganz jungen Online Shop ihren Traum verwirklicht. Ich finde das ja immer so toll, wenn Mamas etwas auf die Beine stellen, wofür sie brennen. Man sieht wieviel Liebe fürs Details bei der Auswahl drinsteckt. Ihr Shop beinhaltet zauberhafte Kindermöbel und Accessoires von modern und reduziert bis hin zu bunt und verspielt. Reinklicken lohnt sich!

Noch mehr Einrichtungs- und “Verstau”-Ideen findet ihr bei Lovely Little

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Ich träume von Musik. Lauter Musik.

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There are 2 comments

  1. Kati

    Hallo,
    toller Artikel, die 3 Punkte kann ich voll und ganz unterstreichen.
    Ich hoffe, der ein oder andere nimmt ich das zu Herzen und probiert es auch mal aus 🙂

    VG, Kati

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