Meine Osterlieblinge

Jedes Alter, das Noah bislang hatte, wurde von einem ganz eigenen Zauber begleitet. So viele “das erste Mal”s. Aber auch ohne neue Entwicklungen. Dieser gegenwärtige Zustand, sei es als kleiner Säugling mit seinen tastenden Zeitlupenbewegungen oder später, als kleines Kindchen mit seinem glucksenden Lachen. Gerade genieße ich, dass Noah ganz klar mit mir sprechen kann, dass er erste kleine Phantasiegeschichten entwickelt, dass er sein Rennen mit einem begeisterten Lachen begleitet, dass er so klar und ansprechbar ist. In wenigen Monaten wird mein Baby zwei Jahre alt. Dieses Ostern war ganz besonders.

Meine Osterlieblinge

Im Ofen duftet der Hefezopf und auf dem Tisch knistert das Heu, das ich in das kleine Nestchen lege. Allein dieses Gefühl, der “Osterhase” zu sein, weckt in mir eine Vorfreude, die mich an meine eigene Kindheit erinnert.

Familie, Kerzenschein, Wärme im Herzen

Ostern ist Zeit für Familie, erst waren meine Eltern zu Besuch bei uns, dann sind wir weiter gefahren nach Karlsruhe zu den anderen Großeltern. Gemeinsam beisammen sitzen, Zeit vertrödeln, ein Stück Hefezopf dick mit Butter bestreichen, zusammen lachen und über dies und das reden. Dieses Jahr hat diese Familienzeit eine neue Bedeutung bekommen. Noah war ja auch schon letztes Jahr bei uns. Aber erst jetzt hat er im Ansatz daran teilhaben können. Morgens hat er Hand in Hand mit der Oma das Osternest (“Gosta!”) gesucht. Auch wenn er noch nicht verstanden hat, was das ist – das gemeinsame Suchen fand er lustig. Und plötzlich ist da etwas in der Ecke! Ein Nest! Vom “Gosta-Ase”! Sein piepsendes Stimmchen wandert eine Oktave höher. Mein Herz schlägt gleich mit, vor Aufregung.

Noahs Osternestchen

Ich musste nicht viel überlegen, was neben duftendem Heu ins Nestchen kommen sollte. Süßigkeiten bedeuten Noah noch nichts. Ich habe ihm trotzdem ein kleines Häschen gelassen. Es hat ihn nicht die Bohne interessiert. Stattdessen gab es zwei Früchteriegel. Die kennt und mag er gerade sehr gerne. Mehr muss nicht sein, um das kleine Kindchen in schiere Begeisterung zu versetzen. Von den Großeltern gab es einen Bagger, den man aus Duplo Steinchen zusammensetzt. Im Grunde ist das meiner Ansicht nach schon mehr als genug. Es braucht nicht viel um kleine Kinder glücklich zu machen. Aber vor Kurzem wurde ich zu Vorstellung der Kooperation zwischen Kleine Prints und Gretas Schwester eingeladen und wusste: egal ob zu Ostern oder einfach so – das würde Noah lieben (und ich behielt Recht). Kleine Prints ist das Unternehmen von der Mama Eva Malawska. Ihre Tochte liebte es, Fotos anzuschauen. Doch die Bilder wurden zerknittert und zerknickt, als herkömmlichen Fotobüchern die Seiten ausgerissen oder beschädigt. Nicht umsonst haben Babybücher dicke, stabile Seiten. Also warum nicht ein Fotobuch in der Qualität eines Babybuchs herausbringen? Super Idee, finde ich. Bis Ende Mai gibts jetzt eine Sonderedition mit wunderschönen Tierillustrationen des Berliner Labels “Gretas Schwester”, in die ich mich sofort verliebt habe. Gerade für Noah, der seine Großeltern, Tanten und Onkel aufgrund der räumlichen Distanz leider nicht allzu oft sehen kann, ist das Fotobuch ein absolutes Highlight. Und deshalb gabs das als kleines Extra im Osternest. Schon jetzt gibt er es kaum aus der Hand.

Happy Kindchen, happy Mama

Noah ist nicht nur glucksend glücklich, er ist auch in Dauerbeschäftigung durch Großeltern und Cousins und Cousinen. So ist nicht nur das Kindchen happy. Ich habe ein bisschen Zeit für mich, beziehungsweise wir für uns als Paar. Wir waren im Kino – zum ersten Mal seit Ewigkeiten. Nachmittags! Man stelle sich vor. Ich habe gerade 15 Minuten lang nichts anderes gemacht, als meine Nägel zu feilen, zu lackieren, trocknen zu lassen. Nennt es oberflächlich – für mich ist es wunderbar gewesen! Und überhaupt, Ostern als Anlass, sich schick zu machen, ein kleines bisschen. Von Juniqe hab ich gerade rechtzeitig vor Ostern einen supercoolen Origami Hasen Sweater bekommen (so einen verlose ich übrigens bis 22. April auf meiner Facebook Seite). Noah ist ein Fan, ich sowieso.

Unser Ostern war herrlich. Herrlich entspannt, sorgenfrei und ein Mix aus intensiver Familienzeit und Zeit für mich. Ich hoffe, ihr hattet auch so eine zauberhafte Zeit!

 

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