Blitzschnelles Mangold Pesto

Lang, lang ists her – aber endlich kann ich euch eine neue Rezeptidee präsentieren. Wie ihr mitbekommen habt, herrscht bei uns seit Wochen Ausnahmezustand, erst seit Kurzem kann ich überhaupt erst wieder kochen und wenn, dann mache ich einfache, schnelle Sachen. Wie Pesto.

Kennt ihr Mangold? Ist so bisschen wie Spinat, in der Verwendung. Aber herber und fester von der Struktur her. Der Geschmack ist kräftiger und würziger. Ich mag das Gemüse sehr gerne. Jetzt im Sommer gibt es Mangold auch immer frisch auf dem Markt. Gesund ist es auch noch:

Mangold galt bereits vor Jahrhunderten als besonders günstig bei Nervosität und Unruhe; auch gegen Darmträgheit setzte man ihn gerne und offenbar erfolgreich ein. Neben einem hohen Gehalt an Mineralstoffen (vor allem Eisen, Phosphor, Kalium und Magnesium) glänzt Mangold besonders mit reichlich Vitamin A und immerhin 38 mg Vitamin C pro 100 g.

(Quelle: http://eatsmarter.de/)

Für das flotte Pesto benötigt ihr:

  • Rund 300 Gramm Mangold
  • einen ordentlichen Schuss Olivenöl (hier darf nicht gespart werden, ruhig so 50 bis 80 ml)
  • 50 Gramm geriebenen Parmesan
  • 3 – 4 EL Pinienkerne
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer
  • ein halber TL gtrockneter, geriebener Rosmarin oder 5 – 10 frische Rosmarinnadeln
  • zwei Hände voll aromatische Kirschtomaten

Zunächst röstet ihr die Pinienkerne kurz in einer Pfanne fettfrei an, bis sie ein bisschen goldig werden. Dann schnell raus aus der Pfanne. Es geht immer so schnell, dann sind sie zu dunkel.

Den Mangold von den groben Stielen befreien, waschen und in kochendem, leicht gesalzenem Wasser 4 bis 5 Minütchen kochen. Danach mit (eis-)kaltem Wasser abschrecken. (Den Vorgang nennt man auch “blanchieren”).

Mangold, Pinienkerne, Käse, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch, Rosmarin und eine Prise Salz und etwas Pfeffer in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Ist die Masse zu fest, einfach noch einen Schuss Olivenöl hinzugeben. Abschmecken und gegebenenfalls nochmal mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Ich serviere das Pesto mit halbierten Kirschtomaten auf heißer Pasta. Die reifen, süßen Tomaten passen wunderbar dazu, das Pesto schmeckt aber auch ohne gut. Obendrauf gibts nochmal etwas Parmesan.

 

 

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