Schwangerschaftstagebuch: Halbzeit! Der fünfte Monat…

Bildquelle: visuellepoeten.de / Das Foto entstand auf der Sommerparty der Beauty Labels NUI und ILEUR – dazu in Kürze mehr…

Halbzeit. Unglaublich eigentlich, dass ich fast die ganze erste Hälfte meiner Schwangerschaft hindurch Sorgen und Ängste um mein Baby haben musste. Ich kann es nicht beschönigen, es war nicht einfach. Weiter unten im Beitrag habe ich euch zusammengefasst, was ich in dieser Zeit über Blutungen in der Schwangerschaft und über die Beantragung einer Haushaltshilfe gelernt habe. Ich glaube, dass das für viele Schwangere wichtig sein könnte und würde mich freuen, wenn ihr die Informationen mit Betroffenen teilt.

Trotz aller Sorgen der vergangenen Wochen bin ich jetzt unbeschwert und froh. Denn seit einiger Zeit spüre ich täglich das kleine Würmchen in mir. Angefangen hat es schon mit zarten Schmetterlingsflügelschlägen in der 16. Schwangerschaftswoche. Nicht mehr zu übersehen war es aber in der 18. SSW. In dieser Woche ist dann auch mein Bauch förmlich explodiert. Seit diesem wahnsinnigen Wachstumsschub juckt meine Bauchhaut und ich bin nur noch am Eincremen.

Aber ich freue mich so darüber! Alles Anzeichen einer normal verlaufenden, gesunden Schwangerschaft.

Zu Start in die 20. SSW gehe ich optimistisch zu meiner Frauenärztin. Diesmal bin ich wirklich zuversichtlich. Denn das kleine Wesen in mir gibt mir ja täglich das Signal, dass es noch da ist. Was für eine Erleichterung. Es ist, als ob eine zentnerschwere Last von meinen Schultern gefallen wäre. Mein Optimismus wird nicht bestraft. Die Gynäkologin freut sich mit mir: alles hat sich zum Guten hin entwickelt! Baby ist gut entwickelt und die Plazenta ist jetzt da, wo sie hin gehört. Ab jetzt bin ich eine ganz “normale”, gesunde Schwangere!

Seit ich von meinem Körper und nun auch von ärztlicher Seite bestätigt bekommen habe, dass alles in Ordnung ist und alles gut wird, blühe ich auf. Ich bin so glücklich und gelöst wie seit Wochen nicht. Und auch zunehmende Zipperlein, wie mein schmerzendes Steißbein, stören mich nicht übermäßig. Alles egal – Hauptsache dem Baby geht es gut.

Blutungen in der Schwangerschaft

Blutungen in der Schwangerschaft sind wirklich ein Albtraum, man kann es nicht anders sagen. Man gewöhnt sich auch nicht an die Angst, das Baby zu verlieren. Alles was man tun kann: ruhen, bzw. sich zwingen ruhig zu bleiben. In meinem Fall gabs außerdem eine tägliche Portion Magnesium. Wochen über Wochen war ich in diesem ängstlich, vorsichtigen Abwartezustand gefangen. Denn die Prognose war immerhin gut: die tief sitzende Plazenta, die für den ganzen Schabernack verantwortlich war, solle sich in den nächsten Wochen noch verwachsen und so nach oben ziehen, dass die Gefahr von starken Blutungen und einer vorzeitigen Plazentaablösung ausgeräumt werden könnten. So war es ja nun zur Halbzeit meiner Schwangerschaft glücklicherweise auch.

Eines habe ich aber gelernt und ich will es unbedingt in die Welt hinausrufen: Liebe Schwangis, atmet erst einmal tiiief durch, wenn ihr feststellt, dass ihr blutet. Und dann zum Arzt und die Ursache abchecken, klar. Und zwar pronto. Im Zweifel auch in die Notaufnahme, sollte eure Praxis geschlossen sein. Ihr werdet dort ernst genommen, auch wenn ihr vielleicht etwas warten müsst. Mit Blutungen ist nie zu spaßen. Versucht trotzdem nicht gleich das Schlimmste zu befürchten. Blutungen in der Schwangerschaft sind nämlich gar nicht so selten. Wichtig für den ersten Check beim Arzt:

  • Menge des Blutes (von ein paar Tröpfchen über Periodenstärke bis hin zu schwallartigen Blutungen)
  • Farbe des Blutes (“altes” Blut ist eher dunkel, bräunlich und meistens harmloser als frisches, helles, rotes Blut)

Was ich ebenfalls gelernt habe und was unbedingt noch stärker verbreitet werden muss: Bei solchen Beschwerden in der Schwangerschaft könnt ihr eine Haushaltshilfe beantragen! Ich zum Beispiel durfte anfangs quasi nur ruhen und liegen. Später wurde es etwas besser, ich durfte leichte Spaziergänge machen. Aber was tabu war: Hausarbeit, schweres Tragen, langes Stehen, Stress. Wie soll man das im Alltag bewerkstelligen? Insbesondere, wenn man einen kleinen zweijährigen Wirbelwind zuhause hat? Die Lösung war für uns in dem Fall die Haushaltshilfe.

Was macht eine Haushaltshilfe?

Alles, was der Arzt für euch ausschließt – es hängt also von eurem Befund ab. Grundsätzlich kümmert sich die Haushaltshilfe oder Familienpflegerin um alle Alltagsaufgaben wie Hausarbeiten, Kochen, Einkaufen, Kinderbetreuung und zum Beispiel den Gang zur Post. Es hängt auch ein wenig davon ab, was genau ihr möchtet und wie ihr euch wohl fühlt.

Wie kann man eine Haushaltshilfe beantragen?
  • Ihr fragt bei eurer Krankenkasse nach dem Formular.
  • Mit dem Formular geht ihr zu eurer Gynäkologin, diese entscheidet über täglichen Bedarf und stellt fest um welche Aufgaben es sich handelt.
  • Das Formular schickt ihr zurück an die Krankenkasse.
  • Eigentlich könnt ihr direkt dann schon eine Familienpflege-Organisation oder einen entsprechenden Verband anfragen, damit ihr sofortige Hilfe bekommt. Denn bei Beschwerden in der Schwangerschaft macht die Krankenkasse in der Regel nicht rum – niemand will dafür verantwortlich sein, dass etwas passiert, weil die Schwangere nicht die nötige Ruhe haben konnte. Im Zweifel, ruft einfach nochmal bei eurer Kasse an.

 

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