Zwischen Schreibtisch, Spielplatz und Staubsauger: Online-Yoga im Test / Werbung

Schaffe ich es, Yoga zuhause in meinen Mama Alltag zwischen Büro, Haushalt und Kind zu integrieren? Ist das dann auch so erholsam, wie in einem Kurs? Fühle ich mich mit Videos, also ohne direkte Ansprechperson, sicher angeleitet? Wie geht es mir nach ein paar Wochen damit? In Kooperation mit dem Online-Yogastudio yogaeasy.de  hab ich es ausprobiert.

Warum überhaupt Online-Yoga?

Klappt es, sich beim Yoga zuhause zu entspannen, wenn rundherum Kinderspielzeug und Geschirr liegt?

Ich bin nun wirklich alles andere als ein gertenschlanker, sehniger und stets lächelnder Yoga Profi. Aber seit ich zum ersten Mal auf der Matte rumturnte, mag ich diese ganzheitliche Art mich zu bewegen. Ich bin offiziell im Fanclub. Über viele Jahre habe ich einmal die Woche Kurse besucht, verschiedene Lehrerinnen kennen gelernt und vor allem: viel über mich gelernt.

Dann kam mein Sommerkind 2015 und eine lange, lange Pause. Ich hab irgendwann in meiner Elternzeit mal versucht, einen Kurs mit Baby zu belegen. Aber ich konnte nicht abschalten. Der Kleine fand es leider auch unspannend und hielt mich auf Trab. Zurück im Büro galt es, erst mal klarzukommen mit Arbeit, Kitakind, Haushalt. Was da nicht reinpasste: eine wöchentliche, verbindliche Verpflichtung. Schon allein, dass ich es als “Verpflichtung” wahrnahm zeigte mir, dass ich nicht bereit war. Trotzdem fehlte mir der Ausgleich.

Nachdem ich jetzt wochenlang aufgrund meiner Startschwierigkeiten in der Schwangerschaft nichts machen durfte, hab ich nun offiziell grünes Licht von meiner Frauenärztin bekommen: Yoga ist ab jetzt okay. Aber immer noch fällt es mir schwer, einmal verbindlich einen Abend für diesen Ausgleich zu blockieren. Ich bin Abends außerdem oft so platt, dass ich zwischen der Yoga Atmung lautes Gähnen unterdrücken muss.

Also habe ich mich auf ein Experiment eingelassen…

Auf yogaeasy.de  gibt es neben Anfängerkursen, Flow-Yoga, Meditationsanleitungen und mehr auch das neue Schwangerschaftsprogramm Mamasté, das ich schon vorab testen durfte. Das Programm enthält Kurse speziell für werdende Mamas wie mich. Die Videoeinheiten sind alle zwischen 20 und 30 Minuten lang. Außerdem gibt es ein paar Kurzanleitungen, die nur wenige Minuten dauern. Ich habe den Test gemacht: lässt sich Online-Yoga wirklich in meinen Alltag einbauen?

Was ich an Yoga so mag und warum ich skeptisch war

Du kommst bei dir an. Die wirr kreisenden Gedanken des Tages kommen zur Ruhe. Denn du konzentrierst dich ganz auf deinen Körper. So richtig. Der Atem ist im Takt mit den fließenden Bewegungen. Und Woche für Woche kannst du dich mehr auf die Bewegungen, man nennt sie Asanas, einlassen. Du gehst über Grenzen hinaus und wirst flexibler. Deine Haltung im Alltag ist bewusster. Die Entspannungstechniken aus dem Yoga kannst du auch abseits der Matte gut einsetzen. Auch für die Geburt waren die Atemtechniken sehr wertvoll für mich.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Yoga so wertvoll machen kann, wenn man sich darauf einlässt.

Trotzdem war ich sehr skeptisch, was Online-Yoga angeht. Gerade die professionelle Begleitung durch den/die Yoga-Lehrer*in half mir in der Vergangenheit, mich weiter zu entwickeln.

Außerdem zweifelte ich daran, die Ruhe zu finden, wenn ich meine Übungen im Wohnzimmer zwischen Geschirr und Kinderspielzeug, statt im geschützten Raum machen würde.

Und davon abgesehen war ich auch unsicher, die nötige Konsequenz aufbringen zu können, um am Ball zu bleiben und meinen Schweinehund überwinden zu können.

Los geht’s…

Meine “Ausrüstung”: Matte, Kissen, Block und Decke.

Bevor es losgeht, schaue ich mal in ein, zwei der Videos rein um eine Vorstellung davon zu bekommen, was ich alles an Material brauche und wie schwer oder einfach die Anleitungen sind. Ich stelle fest:

  • Als Ausrüstung genügt eine rutschfeste Unterlage bzw. Yoga-Matte und bequeme Kleidung. Alle anderen Dinge kann man improvisieren. Ich hab noch ein Meditationskissen, eine Block und ne Decke, die ich mir zurecht lege.
  • Die Videos sind einfach erklärt und alle Bewegungen werden gut sichtbar vorgemacht. Ich würde sagen, dass Online-Yoga durchaus auch für Anfänger geeignet ist – einen oder zwei Kurse mit “echten” Lehrer*innen würde ich vorab aber empfehlen, weil es oft auch um Feinheiten geht. Die können einem Lehrer*innen am Besten zeigen, wenn sie auch sehen, was du vielleicht nicht ganz optimal machst oder wo du vielleicht sogar eine Fehlhaltung hast, die es zu korrigieren gilt.

Meinen ersten Versuch starte ich mit Kind. In meinem Kopf sehe ich uns beide rumturnen. Die Praxis zeigt: der Kleine ist anfangs mit Feuereifer dabei. Die Wiederholungen oder längeres Halten von Positionen langweilen ihn aber nach kurzer Zeit, so dass er anfängt um mich herum andere Dinge zu machen (okay) und dann auf mich drauf zu klettern (nicht mehr okay). Ich breche den Versuch ab. So geht das nicht. Es ist witzig, aber nicht erholsam. Und konzentriert die Übungen durchführen kann ich so natürlich schon mal gar nicht.

Mehr Ommmm… im Alltag

Yoga praktiziere ich lieber ohne Wirbelwind um mich herum.

Wann also mache ich am besten meine Yoga Einheiten? Abends bin ich oft zu müde und außerdem haben wir momentan eine Zwei-Zimmer-Wohnung, sprich: wenn mein Partner zuhause ist, kann ich auch nicht alleine für mich sein und die Ruhe dazu haben. Ein Zimmer mehr – und es sähe vielleicht anders aus.

Allerdings bleibt mir die Zeit am frühen Nachmittag, wenn ich gerade aus dem Büro nach Hause komme und bevor ich meinen kleinen Knirpsi aus der Kita hole. Da die meisten Übungen nicht länger als 30 Minuten dauern, komme ich nicht in Stress oder in Versuchung, zwischendurch auf die Uhr zu schauen.

Und auch am Wochenende habe ich Atempausen: Kind und Papa schicke ich auf den Spielplatz – und schon habe ich 30 Minuten für mich. Läuft.

Die Videos lassen sich von jedem Gerät mit Internetzugang abspielen. Ich nutze die YogaEasy App auf meinem Telefon.

Schon nach zwei Einheiten merke ich, wie ich im Alltag zurück zu einer bewussteren Haltung finde, die Schultern nach hinten unten sinken lasse, mich in die Länge strecke. Ich empfinde die zurück gewonnene Weite als sehr lösend und erleichternd. Und auch während der Übungen merke ich, wie gut es tut, den Körper aus seinen eingefahrenen Alltagsbewegungen zu lösen, zu mobilisieren, zu dehnen und Freiräume zu schaffen.

Auch wenn mir die angeleitete Entspannung zum Ende der Yoga Stunde und auch die korrigierenden Hände der Yoga-Lehrer*innen in manchen Momenten fehlen, so haut es mich doch vom Hocker, wie ich es – quasi ganz alleine – schaffe, abzutauchen. Ich sehe nicht die Spielsachen um mich, vergesse meine To-Do Liste. Ich bin nur bei mir, bei den Bewegungen, bei den fokussierten Ein- und Ausatmungen.

Mein Fazit

Ich war kritisch. Und ja: ein bisschen fehlt mir die Anleitung und Unterstützung von echten AnsprechpartnerInnen. Aber ich muss schnell feststellen:

Online-Yoga ist in meinem momentanen Alltag perfekt für mich.

Die Kurse auf yogaeasy.de sind professionell, detailliert und gut angeleitet. Vor allem jetzt im Hinblick auf meine Schwangerschaft fühle ich mich im speziellen Schwangerschaftsprogramm “Mamasté” super aufgehoben. Die Asanas fühlen sich auch mit Kugelbauch sehr gut an und ich bewege mich generell wieder bewusster. Nach einigen Wochen Versuchslaufzeit pendelt sich mein Rhythmus auf entspannte zwei bis drei Mal Yoga-Praxis pro Woche ein. Ganz ohne Stress und Zwang – einfach nur für mich selbst, als Wohlfühlzeit für Körper und Geist.

Online-Yoga 14 Tage kostenlos testen

Habt ihr Lust bekommen, auch mal auszuprobieren, ob Online-Yoga und das neue Schwangerschaftsprogramm Mamasté etwas für euch sind? Dann könnt ihr yogaeasy.de jetzt kostenlos zwei Wochen lang testen (einlösbar bis zum 31.12.2017). Ihr müsst danach nicht kündigen, die Laufzeit endet automatisch. Die Probemitgliedschaft klappt auch für alle, die das allgemeine Yoga Angebot testen möchten, nicht nur für Mamasté Interessierte. Schaut einfach mal hier vorbei:

www.yogaeasy.de/mumandstillme17

Namasté…

 

 

 

 

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