I made it! Einschlafbegleitung von Kleinkind und Baby im Familienbett

Einschlafbegleitung von Kleinkind und Baby im FamilienbettEs ist bald 21 Uhr. Die Spülmaschine läuft. Das Spielzeug ist ordentlich verstaut. Ich sitze auf dem Sofa, schiebe Erdnuss Flips in mich rein und lege die Füße hoch. Das wichtigste: beide Zwerglein schlafen. Ich hab sie allein ins Bett gebracht. Die Einschlafbegleitung von Kleinkind und Baby im Familienbett klappt ganz okay. Sie wird von mal zu mal okayer. Noch vor wenigen Wochen war das für mich unvorstellbar. Das Winterbaby war plötzlich da. Da wo sonst immer mein Sommerkind einzig und allein Platz einnahm, in meinen zwei Armen. Theoretisch kein Problem: zwei Arme, zwei Kinder.

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Trotzdem mussten wir uns alle erst einmal an das neue Wir gewöhnen. Wie sollte das mit der gewohnten, geliebten Einschlafbegleitung denn jetzt gehen, wo ich einen kleinen Säugling zu versorgen hatte? Ein Baby, das nicht versteht, dass der große Bruder auch gekuschelt werden muss, um den Weg ins Traumland zu finden.

Die ersten Abende, an denen ich allein mit den beiden Söhnchen zuhause war, holte ich mir Unterstützung. Ich fühlte mich zu unsicher. Der Gedanke an die ungewohnte Situation stresste mich ungemein. Ich wünschte mir plötzlich halbherzig ein Kleinkind, das man einfach ins Bett bringen konnte, das dann da alleine einschlafen würde und damit glücklich wäre. Halbherzig, weil ich gleichzeitig die Nähe, die ich seit gut zweieinhalb Jahren lieben gelernt hatte, vermisste und weil ich meinen Großen auch weiterhin gerne in den Schlaf begleiten wollte.

Und dann war da der erste Abend allein. So richtig, ohne Support.

Siehe da. Es ging. Es dauerte über vierzig Minuten. Aber es ging. In einem Arm der Kleinste, an der Brust nuckelnd. Im anderen Arm mein großer Kleiner. Er ruckelte sich ein paar mal zurecht, fand die neue Position, die komischen Geräusche des Brüderchens gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwann übermannte ihn eben die Müdigkeit.

Last night a Schnuller saved my life

Nach fast 12 Wochen ist so etwas wie Alltag eingekehrt. Das ins Bett bringen klappt mal besser, mal weniger gut. Hilfreich ist, dass das Winterbaby ein irre entspanntes Kerlchen ist, das in ein Pucktuch gewickelt und mit einem Schnuller im Mund dankbar die Äuglein schließt. So legen wir uns zu dritt ins Bett, im linken Arm der Große, im rechten Arm der Kleine.

Beiden schnaufen, seufzen, recken und strecken sich und geben sich vertrauensvoll der Ruhe hin.

Ich für meinen Teil habe wieder etwas gelernt. Wieder eine Hürde in diesem aufregenden Elternleben genommen. Die Kinder lehren mich, geduldig zu sein. Die Situation so zu nehmen, wie sie kommt. Nicht zuletzt schenken sie mir Zuversicht und Vertrauen. Auch Selbstvertrauen. Was zunächst unmachbar und hochschwierig scheint, ist gar nicht so wild. Alles wird, irgendwie, irgendwann.


Nachtrag: Bella vom Blog Familie Berlin hat genau zu diesem Thema 2016 eine Blogparade ins Leben gerufen. Vielleicht möchtet ihr ja noch ein wenig weiterlesen, wie die Einschlafbegleitung in anderen Familien gemeistert wird.

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