Naturkosmetik für den Sommer: Über eine tolle Sonnencreme, eine Deo-Neuentdeckung, eine Überraschung und einen Flop

Naturkosmetik im Sommer / hautpflege

Über meine Haut kann ich derzeit nicht klagen. // Bild: Bianca Berlin, https://familieberlin.de

Sommer und ein Baby, das einen überall abschlabbert: beides gute Gründe für wenig, dafür aber ausgesuchte und gut verträgliche Naturkosmetik. Ich hab über die vergangenen Monate neue Produkte entdeckt, ausgiebig getestet und bin von manchen enttäuscht, manche haben mich total begeistert. Mit dabei: eine sensationelle Gesichtscreme für trockene Haut, eine tolle Öko-Sonnencreme, ein reisetaugliches Parfum, ein Peeling, eine Deo Neuentdeckung und eine Enttäuschung.

Meine Haut ist momentan schön und gesund wie lange nicht. Was auch immer der Grund dafür sein mag – seit ich die Coldcream von Weleda benutze (Spoiler: keines dieser Produkte ist ein PR-Sample, alles selbst gekauft, ausgesucht oder von Freund*innen geschenkt bekommen) ist mein Gesicht endlich komplett frei von diesem roten Ausschlag rund um Nase und Mund, der mich immer wieder seit Jahren auf Trab gehalten hat. Ich kann meinem Glück kaum glauben und hoffe, dass das noch lange so anhält. Inzwischen habe ich meine dritte Tube aufgebraucht und bin nach wie vor schwer begeistert.

Coldcream im Sommer

Bei mir im badezimmerDie Coldcream von Weleda ist super reichhaltig. Eigentlich dazu gedacht, die kalten Winterwinde und die trockene Heizungsluft zu überstehen, saugt meine Haut das Elixier aber auch jetzt bei über 30 Grad dankbar auf. Auf der Website von Weleda erfahre ich:

Der Begriff Coldcream klingt nach Kälte. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um die traditionelle Bezeichnung für Creme-Rezepturen mit Bienenwachs und besonders hohem Fettanteil, die beim Verteilen auf der Haut einen kühlenden Effekt haben.

Diese Creme kann und muss ich wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Die Tube mit 30ml kostet um die 9 Euro, je nach dem wo ihr sie kauft. Ihr könnt sie auch in der Apotheke bestellen.

Sommer, Sonne, Sonnencreme

Wieviel Sonnencreme braucht es wirklich, welche und warum? Im Netz liest man dies und das, dazu kommen verschiedene Hauttypen und fertig ist die totale Verwirrung. Ich für meinen Teil versuche so wenig zu cremen wie unbedingt nötig – wenn ich aber in der direkten Sonne rumlaufe gibt es für mich keine Alternative zu einem wirkungsvollen Sonnenschutz. Das gilt auch für meine zwei Jungs. Im Schatten gehts auch mal ohne, aber in dieser gleißenden Sommersonnen will ich keinen Sonnenbrand riskieren. Letztes Jahr war ich sehr zufrieden mit dem transparenten Sonnenspray von Jean & Len „Ohne Gedöns“. Dieses Jahr wollte ich die neue, viel beworbene Sonnencreme Linie von Weleda testen. Hm. Was soll ich sagen.

Liebes Weleda Team. Ich finde euch toll. Sehr sogar. Ihr habt meine Haut gerettet und macht so viele tolle, bezahlbare Kosmetikprodukte. Aber diese Sonnencreme ist eher nichts. Sie lässt sich schwer verschmieren, trocknet schnell ein und hinterlässt so fleckige Stellen und man sieht einfach aus wie ein Gespenst.

Ich verstehe ja, dass mineralischer Sonnenschutz auf dem Prinzip der Reflexion des Sonnenlichts basiert – aber da könnte ich mir ja genauso gut Erde ins Gesicht klatschen.

So kann und will ich nicht herumlaufen. Zumal es tolle Produkte gibt, die mineralisch sind, trotzdem gut zu verreiben sind und ohne Gespenster-Effekt auskommen. Wie zum Beispiel die Algamaris Sun Screen Lotion SPF 50. sie kommt ohne Duftstoffe aus, ist super verträglich. Mit 18 Euro für 100ml nicht ganz günstig, aber ergiebig. (via Amazingy.com)

Auch das Baby wird – wenn überhaupt – nur mit mineralischer Sonnencreme geschützt. // Bild: Bianca Berlin, https://familieberlin.de

Schweiß lass nach – Deo für die Sommermonate

deo ohne aluminium test

Mittig: Das Deo von Eco by Sonya

Leider etwas weniger ergiebig, aber ansonsten ein richtig tolles Produkt ist das Deo von Eco by Sonya. Es ist ein praktischer Roll-on für unterwegs, ist quasi geruchsneutral und wirkt mit der Kraft der Kokosnuss. Dabei benötigt die verlässliche Formel kein Aluminium oder andere bedenkliche Inhaltsstoffe. Stattdessen punktet die australische Marke mit Lavendel und Kamille und ist auch für sensible Achseln geeignet. Ich finde es trotz des Preises (16,95 Euro für 60ml, die leider nur etwas mehr als einen Monat reichen) so gut, dass ich es nachkaufen werde. (via Amazingy.com)

Peeling mit Seesand

Grüne Erde will jetzt auch mit Naturkosmetik überzeugen. Ich hab mir testweise das Peeling mit Seesand und Lindenknospenextrakt bestellt.

Test grüne Erde Peeling linde

Bei Peelings achte ich darauf, dass keine Plastikkügelchen enthalten sind.

Zunächst mal: wenn ihr euch Peelings holt, biiitte, bitte achtet drauf, dass da kein Mikroplastik drin es. Es gibt wirklich so viele gute Alternativen. Plastik muss nicht sein. Zumal die winzigen Plastikkügelchen einfach im Abwasser landen. Sie können nicht geklärt werden und landen so in den Flüssen, Seen und im Meer. Die Fische finden die bunten Kügelchen super, fressen den Mist und gehen davon ein. Oder lagern die giftigen Substanzen ein. Wenn die Fische dann auf unserem Teller landen, essen wir das Plastik letzten Endes indirekt auch wieder auf. Überflüssig, oder? Klugscheißer Modus aus und zurück zum Grüne Erde Peeling.

Das Gute zuerst: das Peeling macht die Haut schön weich und erfüllt brav seinen Zweck. Leider ist der Duft so naja.

Es tut mir so wahnsinnig leid, aber ich musste an Scheuermilch denken.

Dabei enthält das Peeling wertvolle Inhaltsstoffe wie Ringelblume, Salbei oder Rosmarin. Trotzdem bin ich leider nicht ganz überzeugt. (120ml kosten 15,80 Euro, via Grüne Erde)

Pflegender Duft für den Sommerurlaub

Zum Abschluss noch etwas ausschließlich Positives. Träumt ihr schon vom Sommerurlaub? Dann ist das zart, frisch duftende Parfum von Sabé Masson vielleicht eine gute Idee fürs Reisegepäck. Das Soft-Parfum ist ein Stick, der 10 Prozent Parfum enthält. Der pflegende Stift enthält Monoi-Öl und kommt ohne Alkohol und Parabene aus. Zart und sommerlich frisch duften Bergamotte, Zitronenblatt, Rose, Ingwer, Ylang-Ylang, Magnolie, Vetivier und Zedernholz. Bei mir jetzt immer in der Handtasche dabei. Der 5g Stick kostet 22 Euro (via Greenglam.de)

Naturkosmetik für den sommer

 

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There are 3 comments

    1. Sabine Ponath

      Hallo meine Liebe, ich hab vergangenes Jahr für uns alle die von Jean und Len benutzt. Für die Kinder verwende ich jetzt erst mal, weil schon gekauft, die von Weleda. Ansonsten unterwegs aber auch meine Sonnencreme.

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