Auf leisen Sohlen – Vorlesegeschichte für Kinder ab 2,5 Jahren (Werbung)

Ich liebe den Wald. Den Duft. Die Klänge. Von Anfang an bin ich mit den Kindern gerne dort gewesen. Ich hoffe ich schaffe es, Ihnen einmal die Nähe zu vermitteln, die ich zur Natur empfinde. Dazu gehört für mich auch, sich im Wald mit Bedacht zu bewegen und Rücksicht auf die dort lebenden Tiere zu nehmen.

Umso mehr habe ich mich über die Kooperation mit dem italienischen Schuhhersteller Falcotto gefreut. Nicht nur, weil ich die butterweichen Schuhe wirklich toll für Kinderfüßchen finde, sondern auch weil ich dadurch auf die Idee gekommen bin, eine Vorlesegeschichte für Kinder (ab 2,5 Jahren) zu schreiben. Meine allererste… Die auf den Bildern gezeigten Schuhe (Sneaker) wurden mir von Falcotto zur Verfügung gestellt.

Ich bin so gespannt, wie sie euren Kindern gefällt. Mir hat es viel Spaß gemacht. Ich könnte mir gut vorstellen, das ab jetzt öfter zu machen.

Aber jetzt erstmal: viel Freude beim Vorlesen!

Hier gibt es die Geschichte als kostenloses Booklet zum Download: Auf leisen Sohlen – Sabine Ponath


Auf leisen Sohlen

Nepomuk geht im großen, grünen Wald spazieren.

Dabei findet er ein Stöckchen. Klack, klack! Der Junge haut es gegen die Baumstämme und macht nach Herzenslust Radau.

Dann klettert er auf einen Baumstumpf und springt wieder hinunter. Hurra! Laut klatscht er in die Hände und singt fröhlich vor sich hin.

Plötzlich hört er etwas. Ein Rascheln. Der Busch neben ihm bewegt sich. Da ist doch jemand?

Pst!

Was war das?

Pst!

Nepomuk hört und schaut ganz genau.

Pst!

Ein Kaninchen sitzt vor ihm. Es sagt:

“Du kannst richtig gut Radau machen. Ich hab dich gehört. Du hast gerumpelt und gemumpelt, mit Stöckchen geklackert und den Füßen gestampft. Laut sein kannst du. Aber kannst du denn auch ganz ganz leise sein? So wie ich?”

Da nickt Nepomuk. Leise sein, das kann er auch – wenn er will. Er flüstert: “Mucksmäuschenleise kann ich sein.”

Das Kaninchen freut sich und sagt: “Dann komm mit. Auf leisen Sohlen. Ich zeig dir meinen größten Schatz. Hopp, hopp! Leis, leis!” Es hoppelt voraus und Nepomuk schleicht hinterher.

Jetzt wo er so leise dem Kaninchen vor ihm folgt, hört er erst das Vogelgezwitscher. Das Rascheln der Blätter. Das Knarzen des Holzes.

“Immer weiter, hopp hopp! Leis, leis!”

Das Kaninchen führt ihn an den größten und ältesten Bäumen des Waldes vorbei. An duftenden Blüten. An wilden Erdbeeren und Brombeerbüschen.

“Gleich haben wir es geschafft. Nur noch über den umgefallenen Stamm klettern und auf der anderen Seite herunterhüpfen. Hopp, hopp! Leis, leis”, meint das Kaninchen.

Dann sind sie endlich da.

“Mein liebster Schatz”, freut sich das Kaninchen. Nepomuk freut sich mit. Da sitzt ein Babykaninchen vor seinem Bau. So ein süßes Kerlchen. Es schnuppert an der Hand des Jungen. Nepomuk streichelt das kleine Babyfellknäuel sanft.

Nach einer Weile verabschiedet er sich vom kleinen und vom großen Kaninchen und verspricht:

“Ganz bald will ich euch wieder besuchen. Das war heute der allerschönste Tag im Wald.”

 

 

 

 

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