Mediterraner Antipasti Salat mit Zucchini

Im Zeit Magazin der vergangenen Woche feiert Elisabeth Raether die Aubergine. Zugegeben: ich bin keine große Verehrerin dieses seltsamen Gewächs. Sagen wir: es ist okay. Kann man schon mal kochen.

Das wahrlich sensationell leckere an ihrem Rezept ist aber nicht die Aubergine, sondern das Dressing!

So kam es, dass ich ihren Auberginensalat abgewandelt habe. Ich habe einfach die Zucchini verwendet, die es momentan ja in Hülle und Fülle gibt. Eigentlich aber kann man diesen Salat mit jedwedem mediterranen Gemüse zubereiten. So wird aus einem Auberginensalat ein wunderbarer Antipasti Salat, der nicht nur zum sommerlichen Grillbuffet passt, sondern auch zum einfachen Abendbrot oder (wie bei uns) mit Backofenkartoffeln verspeist werden kann.

Ihr benötigt:

  • Vier Zucchini oder anderes Gemüse (Auberginen, Paprika, Champignons, Fenchel, ect.)
  • Olivenöl
  • Kräuter (ich habe eine Hand voll Basilikum genommen, dazu ein bisschen Thymian, Schnittlauch – was der Garten gerade so hergab)
  • 1 Knoblauchzehe
  • Saft von ca 1 bis anderthalb Zitronen (individuell abschmecken)
  • 1 EL Fenchelsamen
  • Salz und Pfeffer

So geht es:

Schneidet das Gemüse in ca 1 bis 2 cm große Würfel/Stücke. Champignos je nach Größe halbieren oder vierteln. Zucchini und Champignons würde ich kurz mit etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten, so dass nicht zu viel Flüssigkeit verloren geht und noch etwas Biss im Gemüse ist (erst nach dem Braten salzen!). Anderes Gemüse kann man bequemerweise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, mit Olivenöl beträufeln und 20 Minuten bei 200 Grad im Ofen backen.

Das Dressing ist in der Zwischenzeit quasi wie ein Pesto einfach zu pürieren: alle übrigen Zutaten (vom Olivenöl noch einmal ca 6 EL, Knoblauchzehe vorher kurz andrücken) in ein hohes Gefäß geben und den Pürierstab seine Arbeit tun lassen.

Die unverschämt leckere Soße dann über das noch warme Gemüse geben und servieren. Bei uns gab es dazu Kartoffeln, die man in der leckeren Soße mit der Gabel leicht andrücken konnte. Ein tolles Sommergericht!

Sollte Salat übrig bleiben, schmeckt der übrigens auch noch kalt am nächsten Tag. Dann im Kühlschrank aufbewahren.

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