Test: Thule Chariot Lite 2 als Fahrradanhänger und Buggy (Werbung)

Werbung / Enthält Partnerlinks

Ich träumte schon lange von einem Fahrradanhänger. Gut geschützt sitzen Kinder darin in einer kippsicheren Fahrgastzelle. Aber welches Modell? Wir haben lange überlegt, was für uns passen könnte. Die Entscheidung fiel dann auf den Thule Chariot Lite 2. Er ist kompakter und leichter als vergleichbare Modelle, dabei auch unter den Thule Modellen eher günstig. Inzwischen haben wir ausgiebig getestet und wollen den Anhänger nicht mehr missen. Hier im Beitrag will ich euch Vor- und Nachteile des Anhängers vorstellen.

Anmerkung: ich konnte den Anhänger vergünstigt erwerben, daher ist dieser Beitrag offiziell „Werbung“. Außerdem enthält der Artikel direkte Links zu den Produkten aka “Partnerlinks”. Würdet ihr etwas kaufen wollen, würde ich eine Provision erhalten. Ihr zahlt deshalb nicht mehr. Und besonders wichtig: Das hat nichts mit der Neutralität meines Testurteils zu tun. 

Thule Chariot Lite 2 im Praxistest

Fahrradanhänger Thule Chariot Lite 2Bei der Vielzahl der Fahrradanhänger war die Auswahl nicht leicht. Sicher, sollte der Anhänger sein. Einfach aufzubauen und als Buggy nutzbar. Dabei nicht zu teuer. Puh.

Die Entscheidung

Bei der Online Recherche fand ich heraus, dass Thule als Hersteller bei den Test immer gut abschnitt. Die Stiftung Ökotest verglich zum Beispiel acht verschiedene Hersteller. Einzig das getestete Modell Chariot Chinook von Thule bekam die Wertung „gut“.

Ganzschön krass – trotz des Preises weisen viele andere Modelle erhebliche Sicherheitslücken auf.

Chinook war mir jedoch zu schwer und zu teuer – ich wollte eine kompakte Lösung. Durch den  Vertrauensvorschuss, den Thule von mir bekam, landete ich dann beim Chariot Lite 2: ohne extra Kofferraum, aber mit geräumigem Verstaunetz (da passen leicht zwei Rucksäcke rein und vieles mehr – uns reicht das) ist dieser Anhänger leichter als vergleichbare Modelle. Außerdem erhält man den Fahrradanhänger schon für vergleichweise günstige 678,95 Euro vom Hersteller (Partnerlink). Im Preis enthalten ist das Zubehör für den Umbau zum Buggy. Nicht enthalten ist weiteres Zubehör, wie zum Beispiel ein Babysitz oder das Jogging-Rad.

Der Aufbau

Endlich war es da: das große Paket mit unserem Anhänger. Für mich ist das so wichtig, ich hab mich darauf gefreut wie auf Weihnachten und Geburtstag zusammen. Unsere Kita ist 25 Minuten entfernt von uns, ich fuhr jeden Tag in der stickigen U-Bahn hin und her und vermisste mein Fahrrad.

Im großen Karton war der Anhänger, der Aufbau ging sehr einfach: einfach aufklappen, Räder dran klicken, fertig. Genauso einfach lässt er sich auch wieder flach zusammenklappen.

Das mitgelieferte Zubehör machte es mir ein bisschen schwerer. Ich hatte die original Sitzpolster und den Babyeinsatz mitbestellt. Bei beiden schien mir die Anleitung irrsinnig kompliziert, ich baute versehentlich die Polster der Schultergurte aus, obwohl dies gar nicht nötig gewesen wäre. Die Lösung: YouTube Videos. Es zeigte sich, dass die Anleitungen des Zubehörs nicht an das neueste Modell des Fahrradanhängers angepasst waren. Mit Hilfe der Videos ging es dann ebenfalls ziemlich einfach.

Dann konnte es losgehen!

Bevor ich den Anhänger nutzen wollte, gab ich nochmal mein Fahrrad zum Rundumcheck. Im Rahmen dessen ließ ich mir auch zeigen, wie die Kupplung an das Hinterrad montiert wird. Im Grunde muss man nur eine Dings (fragt mich nicht wie sowas heißt. Mutter vielleicht?) rausdrehen, die Kupplung reindrehen und das Dings/Mutter/irgendwas zum Schrauben wieder drauf machen. Den Anhänger kann man dort dann einfach immer ein- und abhängen. Zwei Sicherungen müssen dann eingehakt werden, aber auch das geht ruckzuck. Dann konnte es endlich los gehen! Ich rechnete eigentlich damit, dass das Fahren nun sehr schwergängig sein würde. Fehlanzeige. Der Thule Chariot Lite heißt nicht umsonst so: von allen Anhängern der Marke ist er der leichteste.

Fahrgefühl und Komfort

Das machte sich beim Fahrgefühl bemerkbar. Anfangs fuhr ich noch extra langsam und prüfte immer wieder die Breite, wenn der Weg plötzlich enger wurde. Doch schnell entwickelte ich ein Gefühl für mein Anhängsel. Der Wendekreis ist nicht besonders riesig, ich hatte Schlimmeres befürchtet. Alles in allem lässt sich der Anhänger hier im eher flachen Berlin sehr gut ziehen.

Auch die Kinder fühlten sich sichtlich wohl im Fahrradanhänger. Vor allem beim Baby war ich unsicher. Es hatte gerade erst sitzen gelernt. Vom Hersteller wird empfohlen, den Babyeinsatz (58,63 Euro; Amazon Partnerlink) erst ab 6 Monaten zu nutzen, bzw. wenn das Baby sitzen kann. Meine Sorgen waren unberechtigt: der Kleine sitzt gerne im Anhänger, bestaunt was er so alles sieht oder spielt brabbelnd. Nachteil an der Version Lite: die Sitze können nicht nach hinten gekippt werden – schlafen die Kinder also ein, sitzen sie dabei aufrecht. Bislang hat es die Minis aber nicht gestört.

Umbau zum Buggy

Der Thule Chariot Lite 2 hat sich nicht nur als Anhänger bei uns bewährt: auf längeren Spaziergängen oder auch zwischendurch ist unser Dreijähriger müde und will ebenfalls gerne im Kinderwagen oder Buggy sitzen. Bislang haben wir das so gelöst, dass am Kinderwagen ein Brettchen montiert war, auf dem er dann stehen konnte. Aber bei Waldspaziergängen oder auf unebenen Straßen war das keine Lösung: viel zu schwerfällig. Der Fahrradanhänger hingegen ist dafür wirklich perfekt!

Mit den großen luftgefüllten Reifen und der Federung ist er auch auf Waldboden super einfach zu schieben.

Nachteil fürs Baby: es schaut schon früher als mir lieb ist nach vorne raus, anstatt mich oder meinen Partner zu sehen. Dafür sitzt aber ja sein Bruder neben ihm. Es macht ziemlich Spaß mit den beiden im Wagen. Auch für ganz kleine Säuglinge geht das schon: dann kann man einfach eine Hängematte (88,85 Euro; Amazon Partnerlink) einbauen. Der Hersteller empfiehlt die Hängematte nur zum schieben zu benutzen, nicht zum Fahrradfahren.

Fazit zum Thule Chariot Lite 2

Test Thule Chariot Lite 2Es gibt ein paar kleine Nachteile: die Sitzfläche der Minis kann nicht gekippt werden und bei der Nutzung als Kinderwagen schauen Babys schon nach vorne, anstatt die Bezugsperson zu sehen. Außerdem sind die Bedienungsanleitungen zu kompliziert für mein Stillhirn.

Trotz diesen kleinen Minuspunkten will ich unseren Hänger echt nicht mehr hergeben. Es macht Spaß mit den Kindern unterwegs zu sein. Sie fühlen sich darin wohl und es ganz putzig die beiden Minis darin zu beobachten. Der Anhänger fährt sich superleicht und ist mit ein paar Klicks zum Buggy umgebaut. Insbesondere die Nutzung als Kinderwagen ist mit zwei kleinen Kindern einfach super. Dabei ist der Wagen immernoch schmal und gut zu schieben. Der Thule Chariot Lite 2 ist ein durchdachter, einfacher und komfortabler Fahrradanhänger, den ich jederzeit weiterempfehlen würde.

 

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