Pasta mit Linsenbolognese

8. November 2019

Ich habe meine perfekte Linsenbolognese für mich gefunden und will mein Rezept mit euch teilen. Wandelt gerne ab und probiert rum – bis ihr eure perfekte Mischung gefunden habt. Kräuter, Gewürze, verschiedene Linsen und Sonnenblumenkerne sorgen für leichten Biss und herzhaften Geschmack. Nebenbei versorgen die Linsen uns mit wertvollen Proteinen – gerade wer kaum oder kein Fleisch isst, ist auf pflanzliche Eiweiße angewiesen. Eisen und Magnesium sind ebenfalls in Hülle und Fülle vorhanden.

Das benötigt ihr für Linsenbolognese (f. 4 Portionen):

  • 1 Zwiebel
  • zwei Knoblauchzehen
  • 100 Gramm Berg- und 50 Gramm rote Linsen
  • Eine kleine Hand voll braune Champignons
  • zwei Staudenselleriestangen
  • zwei große Karotten
  • 1 EL Sonnenblumenkerne
  • 1 Dose Tomaten gestückelt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Balsamicoessig
  • 1 TL Rohrzucker
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • Zusätzliche Gewürze nach Geschmack: süßes Paprikapulver, Cheyennepfeffer, Zimt, Ras El Hanout,
  • Frische oder getrocknete italienische Kräuter nach Vorrat: Rosmarin, Thymian, Basilikum oder Petersilie
  • Lieblingspasta (pro Person ca 100 – 125 Gramm)

Zunächst einmal Zwiebeln, Karotten und Sellerie fein würfeln. Knoblauch fein hacken. Champignons in kleine Stücke schneiden. Linsen je nach Packungsbeilage ggf. waschen.

Olivenöl erhitzen, Zwiebeln mit Knoblauch glasig dünsten. Herd nicht zu heiss, die Zwiebeln sollen nicht braun werden. Die anderen Gemüsestückchen dazu geben, mit dem Zucker verrühren und 1 Minute auf mittlerer Hitze andünsten.

Das gibt ein leichtes Karamellaroma und eine feine Süße.

Danach das Tomatenmark und ggf süßes Paprikapulver (1 EL) unterrühren. Jetzt die Linsen kurz untermischen und alles mit dem Essig ablöschen, kurz verrühren und dann die Brühe dazu geben.

Je nachdem was ihr an Kräutern vorrätig habt, wäre jetzt der richtige Augenblick Thymian und Rosmarin hinzu zu geben. Außerdem salze ich jetzt, mache etwas Cheyennepfeffer dazu und eine Prise Zimt oder einen halben Teelöffel Ras El Hanout. Probiert euch hier einfach ein bisschen aus, würzt erstmal weniger und im Zweifel nach. Dann mache ich den Deckel druff und lasse alles erst mal 10 Minuten auf kleinerer Stufe vor sich hin blubbern, schaue nur zwischendurch mal rein um umzurühren.

Nach 10 Minuten gebe ich die Dose Tomaten dazu, wenn nötig auch noch etwas Wasser.

Die Berglinsen brauchen ja insgesamt gut 30 Minuten, sie sollten in der Zeit immer genug zu trinken haben um das Wasser ziehen zu können.

Gegen Ende der Garzeit nehme ich einen Schöpfer aus der Soße und püriere ihn, danach mache ich die Masse zurück in den Topf. Das bindet alles ein bisschen. Vor allem die roten Linsen geben jetzt ihre cremige Konsistenz zum Besten. Außerdem gebe ich Sonnenblumenkerne für kernigen Biss dazu.

Wenn ihr Zeit habt, lasst das Ganze ruhig noch länger köcheln.

Ich finde ja: je länger sich die Gewürze und Kräuter mit der Masse verbinden, desto leckerer wird’s (ich sag nur: wieder aufgewärmt am nächsten Tag ist’s unschlagbar).

Ansonsten macht die Nudeln al dente fertig.

Serviert mit frischer Petersilie und / oder Basilikum oder gebt noch etwas Parmesan dazu und lasst es euch schmecken!

Linsenbolognese

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