Veggie Borschtsch – Warmer Wintertopf mit Folsäure, Eisen und reichlich Antioxidantien

9. Dezember 2019
Borschtsch

Kürzlich habe ich mich an meinen ersten Borschtsch gewagt – und bin begeistert. Ich hab ein paar Dinge leicht abgewandelt, als im Originalrezept, das ich aus meinem Kochbuch Home in a Bowl habe. Wichtigste Zutat ist die farbgebende Rote Bete, die voller wichtiger Mineralien und Nährstoffe steckt. Unter anderem enthält sie viel Folsäure und Eisen, ist also gerade für die Veggies unter uns wertvoll. Außerdem wirkt der rote Farbstoff Betanin antioxidativ, das ist gut fürs Herz und freie Radikale im Körper werden dadurch bekämpft.

Zutaten für Borschtsch (2 Erwachsene und 2 Kinder)

Folgende Zutaten benötigt ihr für den gesunden Eintopf:

  • Zwei Rote Bete Knollen
  • Saft einer halben Zitrone
  • Zwei Kartoffeln
  • 1/2 kleiner Spitzkohl (ich mag den milderen Spitzkohl lieber als Weißkohl)
  • Anderthalb Liter Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Karotte
  • Salz, Pfeffer und Pflanzenöl
  • Frische Petersilie (glatt) und frischer Dill (nach Geschmack)
  • Saure Sahne (oder Veganer Schmand)
  • Wer mag: als Topping schmecken dazu auch Nordseekrabben super!

Wer keine roten Hände mag, am besten Handschuhe anziehen und dann die Rote Bete schälen und kleinraspeln. Einen Teelöffel Pflanzenöl erhitzen und die Rote Bete mit anbraten, mit dem Zitronensaft ablöschen und ca. 10 bis 15 Minuten bei kleiner Hitze und geschlossenem Deckel andünsten.

Restliches Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden. Den Weißkohl waschen und in feine Streifen schneiden.

In einem großem Topf einen Teelöffel Öl erhitzen und Zwiebel mit Knoblauch glasig dünsten, dann die Karotte, die Kartoffeln und das Kraut dazu geben und alles für 1, 2 Minuten zusammen andünsten. Mit der Brühe ablöschen. Die Rote Bete hinzugeben.

Sobald die Kartoffeln durch sind, mit Salz und Pfeffer würzen, noch einmal 10 Minuten ziehen lassen und mit Saurer Sahne (oder der veganen Alternative), den Kräutern und ggf. auch den Nordseekrabben servieren. Ich gebe gerne noch eine Scheibe rustikales Weißbrot dazu.

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