(Anzeige) FIT-Z – Mehr Verantwortung beim Thema Retouren

11. Dezember 2019

Weihnachten naht und das Christkind oder wahlweise der Weihnachtsmann aka wir sind alle damit beschäftigt, letzte Geschenke zu besorgen. Gerade in diesen Konsum-Spitzenzeiten finde ich es wichtig, dass wir uns näher mit dem Thema Retouren bzw. Rückversand von Waren beschäftigen.

So wie es momentan läuft, ist es unökologisch ohne Ende.

Die Verantwortung liegt im Handel – aber auch bei uns. Ich will euch erklären, was an Retouren so schwierig ist, warum im Handel nach wie vor auch Neuware verschrottet wird und wie das Unternehmen FIT-Z das Retourenmanagement handelt. FIT-Z ist ein Katalog und Online-Shop der sich speziell auf die Bereiche Mädchenmode, Jungenmode, Schule und Freizeit für Kinder ab 8 Jahren, Teenager und Jugendliche bis 16 Jahre fokussiert hat. Damit bin ich mit meinen zwei Kleinkinder da zwar noch nicht Zielgruppe – aber ich fand die Art, wie FIT-Z die Retourenverarbeitung macht einfach spannend. Lest selbst…

Was ist das Problem an Retouren?

Jede sechste Bestellung in Deutschland wird zurück geschickt. Das entspricht derzeit gut 490 Millionen zurückgeschickten Artikeln im Jahr. Das bedeutet auch einen Extratransportweg und damit zusätzliche CO2 Belastung und Verbrauch von Energie. Rund 238.000 Tonnen CO2-Äquivalente (CO2e) berechnet Dr. Björn Asdecker, Leiter der Forschungsgruppe Retouren an der Uni Bamberg für das Jahr 2018:

„Dies entspricht in etwa der Umweltwirkung von täglich 2.200 Autofahrten von Hamburg nach Moskau.“

Auch ich habe schon Artikel zurück geschickt, die ich Online gekauft habe, ist ja klar. Wenn zum Beispiel die Größe nicht passend war oder etwas defekt war. Auch hier finde ich es aber wichtig, dass wir als Kund*innen ein Bewusstsein entwickeln und nicht random Masseneinkäufe per Mausklick tätigen, bei denen wir schon vorab wissen, dass wir den Großteil zurück senden werden. Umgekehrt wäre es wichtig, dass die Onlineshops viel klarer dazu schreiben, wenn Farben abweichen oder Größen anders ausfallen. In Zukunft könnte über Tools basierend auf künstlicher Intelligenz eine Art „Live-Anprobe“ möglich werden, so dass zumindest die falschen Größen unwahrscheinlicher werden. Außerdem wird in der Politik aktuell darüber diskutiert, Retouren generell kostenpflichtig zu machen. Nach einer Studie der Universität Bamberg sind Retouren tatsächlich sowieso schon bei den Produkten eingepreist:

„Ein retournierter Artikel verursacht im Durchschnitt Kosten in Höhe von rund 11 Euro, inklusive Porto und Bearbeitungsgebühr. Dieses Geld ist bereits im Verkaufspreis miteinkalkuliert. (…) Der Käufer bezahlt somit die Retouren der anderen.“

Retouren sind klima- und umweltschädlich. Gerade jetzt im Weihnachtsgeschenkerausch sollten wir uns das, finde ich, immer wieder vor Augen führen und bewusst einkaufen.

Wieso vernichtet der Handel Retoure Waren?

Bestimmt habt ihr von dem großen (vermeintlichen) Skandal gehört, Amazon würde pauschal alle Retouren vernichten. Dass das ganz so nicht wahr ist, wurde inzwischen aufgeklärt. Trotzdem werden im deutschen Online- und Versandhandel jährlich knapp vier Prozent der zurückgesandten Ware entsorgt, was etwa 20 Millionen Artikeln entspricht. Die Vorstellung bleibt für mich schwierig: wird da tatsächlich noch brauchbare Ware einfach verschrottet? Bei genauerem Hinsehen stellt man aber auch hier fest: ganz so einfach ist es nicht 😉

So sei bei etwas über der Hälfte der entsorgten Artikel eine Wiederaufbereitung nicht möglich, weil sie beispielsweise defekt sind, informiert die Uni Bamberg. Eine weitere Ursache sei aus Nachhaltigkeitssicht besonders bedenklich: Die Händler müssen circa eine Million Produkte vernichten, weil Marken- und Patentinhaber ihnen das vorgeben. Das schreit nach einer politischen Lösung, finde ich!

Was aber ist mit dem anderen Teil der entsorgten Artikel? Könnte der nicht stattdessen günstig weiter gegeben oder gespendet werden? Im Fall von Spenden zahlen Unternehmen verrückterweise momentan sogar drauf: die zu bezahlende Umsatzsteuer übersteigt die Entsorgungskosten. Die Entsorgung ist dagegen vergleichsweise unkompliziert und günstig. Trotzdem sehe ich da den Handel in der Pflicht. Bei Waren, bei denen wirklich nichts mehr zu machen ist, wäre es beispielsweise wichtig, dass diese sachgerecht recycelt werden müsste. Bei noch gut brauchbaren Waren finde ich es vollkommen verantwortungslos, dass sie – wenn sie schon nicht gespendet werden – nicht wenigstens vergünstigt abgegeben werden. Zum Glück gibt es da ja auch ein paar ziemlich vorbildliche Unternehmen. FIT-Z macht beispielsweise ganz transparent, wie dort mit Retouren umgegangen wird:

Retourenmanagement bei FIT-Z

Bild: FIT-Z

Nach Eingang der Ware wird jeder Artikel gründlich geprüft. Nur etwa zwei Prozent der zurück geschickten Waren entsprechen nicht mehr dem Standard für Neuware, bzw. kann auch nicht mehr so aufbereitet werden. Der Großteil der Retouren wird also neu verpackt und eingelagert, bis es wieder auf die Reise geht.

Bild: FIT-Z

Die restlichen 2 Prozent, die diesen Standards nicht mehr entsprechen, werden noch einmal sortiert: „

Waren mit kleinen Mängeln, die ansonsten gut erhalten sind, geben wir in unserem FamilienOutlet günstiger an unsere Kunden weiter. Einen Teil davon spenden wir.“

FIT-Z

Das Unternehmen versucht den Anteil an Ware, der tatsächlich entsorgt werden muss, so gering wie möglich zu halten. Ich finde es vorbildlich und spannend, dass das so genau erklärt wird. Unternehmen sind nicht anonym. Wenn wir Waren retournieren ist es eben nicht so, dass die Verantwortung damit aufhört. Hinter jeder Retoure steckt Aufwand, Energie, Verpackungsmüll, ein erneuter Fahrtweg und wie man sehen kann auch konzentrierte Arbeit.


Werbung: Dieser Beitrag entstand als Werbepartnerschaft mit FIT-Z.

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