Durch den Zyklus surfen mit inne (Werbung)

6. April 2021

Nie wurde wohl so viel und ausgiebig über den weiblichen Zyklus geschrieben, wie in dieser Zeit. Wir fangen an, uns und unser Verhalten besser zu verstehen. Bis jetzt haben männliche Körper die medizinische Forschung bzw. Medikamentenentwicklung dominiert. Immer mehr jedoch wird eine feministische Medizin laut. Sei es in der Literatur (siehe zum Beispiel “Unsichtbare Frauen” von Caroline Criado-Perez oder “Gender Medizin” von Prof. Dr. med. dr. h.c. Vera Regitz-Zagrosek und Dr. med. Stefanie Schmid-Altringer – Achtung, beide Affiliatelinks führen zu Amazon, ihr kriegt die Bücher natürlich auch in der lokalen Buchhandlung) oder in den Sozialen Medien, zum Beispiel auf Instagram mit den @feministische.medizinerinnen:

Es ist heute okay, über Blutungen und PMS zu sprechen. Es ist sogar erwünscht und wichtig. Unser Zyklus gehört zu uns.

Endlich hormonfrei verhüten

Schon vor mehr als sechs Jahren entschied ich mich dazu, nicht mehr mit Hormonen verhüten zu wollen. Um mich selbst unbeeinträchtigt spüren zu können und um den zum Teil heftigen Risiken und Nebenwirkungen der hormonellen Verhütungsmethoden nicht ausgesetzt zu sein. Letztendlich wurde die Kupferspirale meine Lösung. Zugegeben, der Anfang war holprig. Plötzlich extrem starke Blutungen, der Zyklus vollkommen durcheinander und holprig. Ich brauchte meine Zeit. Dann aber lief es eigentlich gut und problemlos. Bis dann mehrfach hintereinander plötzlich meine Periode mal eine Woche oder länger ausblieb. Ich wurde unsicher: was, wenn ich trotz Kupferspirale schwanger geworden wäre? Eine solche Schwangerschaft wäre sehr riskant. Die Unsicherheit spiegelte sich auch körperlich wieder. Mir war ständig flau, ich war blass, schwächlich. Am Ende war es wohl nur eine Infektion gewesen, die mein System so durcheinander gebracht hatte. Und doch merkte ich in dieser Zeit: ich brauche wieder mehr Vertrauen in meinen Zyklus.

Wie Ebbe und Flut

In dieser Zeit wurde ich auf das inne minilab aufmerksam. Mit diesem Mini Labor für zuhause kann man täglich den Progesteronwert im Speichel messen. Sprich: ich hatte die Möglichkeit, meinen Zyklus abzubilden, die fruchtbaren Tage zu sehen und auch zu sehen, wie sich der Progesteronwert mit der Menstruation wieder senken würde. Wie Meereswellen, wie Ebbe und Flut. Nicht immer ganz gleichmäßig und doch dem selben Muster folgend.

inne reader minilab

Grundsätzlich ist das inne minilab sicherlich vor allem für Frauen spannend, die einen Kinderwunsch haben und das Fenster ihrer fruchtbaren Tage sehen möchten. Im Gegensatz zu den meisten anderen dazu geeigneten Methoden ist das wirklich sehr unkompliziert. Alles was zu tun ist: in einem flexibel einstellbaren, 4-stündigen Zeitfenster täglich einmal Speichel entnehmen. Gut, 30 Min vorher sollte man keine körperfremden Substanzen im Mund gehabt haben. Ich zum Beispiel mache den Test immer morgens vor dem Zähne putzen.

Der Algorithmus des Geräts kann ab dem ersten Monat zuverlässig erkennen, wann der Eisprung stattfindet. Man sieht es auch selbst in den Kurven der App: sobald das Progesteronlevel an drei hintereinander folgenden Tagen deutlich ansteigt, wechselt der Zyklus von der follikulären in die luteale Phase. Das markiert den Eisprung. Zusätzlich kann man Symptome tracken, so dass sich Zusammenhänge mit dem Hormonspiegel bzw. den Zyklusphasen erkennen lassen. Mehr dazu erfahrt ihr HIER.

Der Körper ist keine Maschine

Was ich besonders spannend fand: Vermeintlich kleine Änderungen im Tagesablauf und in den Routinen können enormen Einfluss auf den Hormonspiegel haben. Stress, Bewegung, Krankheiten, Ernährung. Als ich mich beispielsweise entschieden hatte, meine Ernährungsweise umzustellen (HIER habe ich mehr dazu geschrieben), war in meinem Körper fast einen Monat lang wirklich hormonelles Chaos! Es war kein Muster zu erkennen, bis sich dann alles wieder neu einpendelte.

Für mich persönlich war inne jetzt über Monate hinweg ein extrem hilfreiches Tool, um meinen Körper tiefer und besser verstehen zu können. Ich werde weiterhin mit der Kupferspirale verhüten. Jetzt mit meiner neu gewonnenen Sicherheit und meinem neuen Verständnis über meinen Zyklus kann ich auch langsam wieder aufhören die Hormone zu messen. Für mich haben ein paar Monate genügt und ich bin extrem dankbar dafür.

Wenn ihr das inne minilab auch gerne einmal testen möchtet, sei es weil ihr einen Kinderwunsch habt oder aber weil ihr einfach euren Zyklus besser verstehen möchtet, dann könnt ihr mit dem Code STILLME15 fünfzehn Prozent Rabatt auf den inne Reader erhalten. (Hinweis: das Angebot ist nicht mit anderen Rabatten kombinierbar)

inne minilab

Die vier Jahreszeiten des Zyklus

Als enorm hilfreich finde ich übrigens auch jede Aufklärungsarbeit über die Zyklusphasen. Insbesondere die Kooperation zwischen Anita Neumann und der Illustratorin Teresa Holtmann mag ich gerne, da diese Grafik so schön zusammen bringt, was in uns passiert – jeden Monat. Und wie wir für uns sorgen können, beziehungsweise unsere Gefühle und Gedanken einordnen können. Mich unterstützt es in meinem Prozess, meinen Körper, meine Psyche, mein Gesamtsystem besser verstehen zu lernen, wenn ich auch die “vier Jahreszeiten” des Zyklus, wie Anita es so schön sagt, annehme und wahrnehme.

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