Mein Baby ist Bauchschläfer – so what?!

17. Oktober 2016

“Ihr Kleiner hat aber einen wachen Blick,” meinte drei Tage nach Babys Geburt eine Krankenschwester. Sie sollte nicht die einzige bleiben. Eines war der Kleine jedenfalls nie: ein Schlafbaby. Ihr wisst schon: die, die gemütlich einschlafen, sobald sie eben müde werden. Das gab es bei uns schlicht nie. Loslassen fiel ihm schwer. Bis er schließlich vollkommen übermüdet und überreizt war. Aber hey – warum auch einfach die Augen zumachen. Es gibt so viel zu sehen.

Wir haben so ziemlich alles versucht.

img_3433Ich habe ihm Lieder vorgesummt und Herztöne abgespielt. Die Geräusche haben ihn wohl eher interessiert, als müde gemacht. Wir haben ihm Schnuller angeboten, die er mit Empörung ausgespuckt hat. Wir haben ihn teils bis zu einer Stunde versucht auf dem Arm in den Schlaf zu wiegen, was meistens irgendwann geglückt ist. Aber wisst ihr, wie schwer so ein kleines Kilopäckchen irgendwann auf dem Arm wird? Auch Pucken haben wir ausprobiert. Manchmal mochte er es, manchmal hat er sich damit nicht wohl gefühlt. Also weg mit dem Pucksack. Am besten lief es damit, ihn ins Tragetuch zu nehmen. Allerdings musste er da dann auch bleiben, ablegen ging gar nicht klar. Das Ablegen war im Grunde auch Teil des Problems. Habt ihr schon einmal vom Moro-Reflex gehört? Der war bei unserem Kleinen enorm stark ausgeprägt. Immer wenn er auf dem Rücken lag und schlief, hat er nach einigen Minuten oder maximal einer halben Stunde ganzschön feste mit den Ärmchen gezuckt, sich damit selbst aufgeweckt und ist fürchterlich erschrocken.

Und hallo wach.

Wieder von vorne das ganze Spiel.

Ich kann nur sagen: das war verdammt anstrengend. Ein übermüdetes Baby ist alles, aber kein Gute-Laune-Bärchen.

Die Lösung: das geliebte Baby ist Bauchschläfer

Irgendwann hatten wir mehr und mehr den Dreh raus, was das in den Schlaf bringen anbelangte. Wir blieben aus einem Mix aus Tragetuch und in den Schlaf wiegen (später legten wir uns zusammen mit ihm in ein Bett und stellten uns schlafend). Aber unser kleines “Moro-Männchen” weckte sich tagsüber nach wie vor teils nach 20 Minuten auf und war dann ganzschön unzufrieden mit der Welt. Ein schöner Beitrag zu dieser Problematik ist auch auf diesem Blog zu lesen: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de. Darin schreibt die Wunschkindmama:

Selbst wenn das Ablegen gelingen sollte – nach regelmäßig 20 bis 50 Minuten wacht das Kind trotzdem wieder auf und findet nicht wieder in den Schlaf, obwohl es offensichtlich keineswegs ausgeschlafen ist.

img_4106Unsere persönliche “Lösung” kam eigentlich letzten Endes von meiner Hebamme Sissi Rasche. Es war während einer ihrer Wochenbett Besuche wieder einmal soweit. Das Sommerbaby war zutiefst unglücklich und müde. Und ich ganzschön im Eimer, müde, ausgelaugt (machen wir uns nix vor – so zauberhaft die erste Zeit auch ist, aber sie kann auch echt an die Substanz gehen). Da schlug sie mir vor, etwas auszuprobieren. “Leg ihn auf den Bauch und klopfe ganz sanft auf seinen Windelpopo.” Ein paar Minuten und das Kind schlief selig. Und das Beste: der Moro-Reflex konnte ihn in Bauchlage nicht ärgern. Er hatte ja einen festen Untergrund unter den Händen.

Bauchlage – alle Alarmglocken schrillen

Die Geschichte könnte an dieser Stelle vorbei sein. Könnte. Aber wir alle gut informierten Mums wissen: es gibt goldene Regeln, um das Baby vor dem plötzlichen Kindstod (SIDS) zu bewahren, bzw. das Risiko zu minimieren:

  • keine Kissen, Decken, Kuscheltiere ect. ins Bettchen,
  • das Baby vor Überhitzung schützen,
  • es sollte im Zimmer der Eltern schlafen,
  • Rauchen ist schädlich,
  • bis zum 6. Monat sollten die Babies voll gestillt werden
  • und last but not least: sie sollten unbedingt in Rückenlage schlafen.

Abend für Abend lag ich besorgt wach, habe das Internet durchforstet, Horrorgeschichten gelesen und dem Baby beim Atmen zugehört. Nachts bin ich mit rasendem Herzen aufgewacht: atmet er noch?! Reaktionen von einzelnen Bekannten haben die Panik noch verstärkt. Die meisten anderen (Familie, Freunde, Hebammen, Kinderärztin) jedoch haben versucht, mich wieder auf den Teppich zu bringen – auch das sei gesagt. Trotzdem: Ich war stellenweise gelinde gesagt runter mit den Nerven. Aber das Kind schlief. Zumindest halbwegs – vom Durchschlafen war er damals natürlich noch meilenweit entfernt.

Alles eine Frage der Abwägung

img_4114Mit der Zeit wurde ich ruhiger. Zum einen lag es daran, dass der Mini sehr früh schon sein Köpfchen in Bauchlage heben und drehen konnte. Hochhieven und drehen folgten bald. Er gehörte auch nie zur einer der besonderen Risikogruppen für SIDS.

Zum anderen aber lag es schlicht und ergreifend daran, dass ich mich rational an ein paar Dinge erinnern musste: 0,04 Prozent aller Kinder in Deutschland sterben leider an der Ausschlussdiagnose plötzlicher Kindstod. Das ist tragisch und zutiefst traurig. Aber: 0,04 Prozent ist sehr, sehr selten.

Und eines wurde mir mehr und mehr klar: Der plötzliche Kindstod ist keine Todesursache. Bis heute weiß man nicht genau, was da eigentlich passiert. Er ist eine Ausschlussdiagnose. (Mehr dazu habe ich hier gelesen: http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/ – das hat mich durchaus nachdenklich gemacht)

Bauchschlafen ist keine Todesursache, die Schlaflage ist einer von mehreren statistischen Risikofaktoren.

Der Kinderarzt und Buchautor Dr. Martin Beck empfiehlt Eltern

deren Babys nur auf dem Bauch entspannt einschlafen, zugunsten der Lebensqualität an diesem Verhalten des Babys festzuhalten: “Voraussetzung ist aber, dass es sonst ganz gesund ist.”

(Quelle: http://www.fem.com/)

Macht euch nicht verrückt und lest nicht so viel im Internet wie ich es damals gemacht habe (das hat mich wirklich ganz kirre gemacht – never again).  Hört auf euer Bauchgefühl. Ihr wisst ganz tief drin, was für euer Kind das Richtige ist.

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32 Comments

  • Reply Stefanie 17. Oktober 2016 at 23:21

    Ach, da bin ich wahrscheinlich die falsche Leserin, aber weißt du denn, dass dein Spatz 100%ig gesund ist?
    Ich hätte es mich einfach nie getraut, meinen Zwerg auf Bauch schlafen zu lassen.
    Aber ist schon klar, nicht schlafen ist natürlich auch keine Lösung…

    • Reply Sabine Ponath 18. Oktober 2016 at 07:37

      Danke für deinen Kommentar. Du sagst es: nicht schlafen ist auf Dauer schwierig. Das Bauchschlafen haben wir vorab mit der Kinderärztin besprochen. Für Noah war es scheinbar das, was er gebraucht hat und was ihm geholfen hat.

  • Reply Mum des Monats: Münchner Mädchenmama Julia 1. März 2017 at 07:39

    […] ja immer ein bisschen die Gefahr der Vergleicheritis. Ich erinnere mich mit Grauen auch an die Bauchschläfer Belehrungen anderer Muddies. Hier glücklicherweise Fehlanzeige! Stattdessen interessierter, offener Austausch […]

  • Reply Katharina 13. August 2017 at 23:27

    HALLO !

    Auf der Suche nach einer Lösung (nachdem mein Kind nun wieder 3 Stunden gebrüllt har) kam ich gerade todmüde auf diese Seite. …. und war so dankbar.
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Ida (meine schrecklich goldige, zickige liebste Maus) schläft am liebsten auf mir! Oder aif dem Bauch. … Seit tagen gibt es abends nur Gebrüll. ..Dann ist alles doof. Tragen , liegen, singen…alles. Und schlafen sowieso.
    Wenn sie doch mal im Arm einschläft, dann nur bis man sie hin legt. . Ich bin nervlich am Ende.jetzt schläft sie wieder auf mir.. und ich überlege auch schon länger ob ich sie nachts auf den Bauch lege. Aber ich bin echt ängstlich. .
    Sie kam 4 Wochen zu früh, aber es geht ihr super gut.
    Trotzdem. ..Ich bin unsicher. …
    Dein Beitrag gefällt mir sehr gut und hat mich noch unsicherer gemacht.. Vielleicht probiere ich es doch mal :-)… Liebe Grüße !
    Katharina

    • Reply Sabine Ponath 14. August 2017 at 07:06

      Hey meine Liebe, vielleicht kannst du ja mal deine Hebamme um eine Einschätzung bitten oder deine Kinderärztin? Ich erinnere mich noch so gut an diese anstrengende Phase… Das zehrt wahnsinnig. Ich wünsche dir, dass ihr bald eine gute Lösung für euch findet. Alles Liebe, Sabine

  • Reply Doro 11. Dezember 2017 at 10:12

    Ich kann so gut mitfühlen! Meine erste hat auch die ersten 6 Wochen NUR auf unserem Bauch geschlafen oder im Tuch. Die Zeit danach bis sie sich selber drehen konnte haben wir halbwegs mit der Seitenlage überbrücken können. Aber so richtig gut hat sie auch nur in der Bauchlage geschlafen.
    Nummer Zwei ist hauptsächlich ein Seitenschläfer gewesen und der Dritte jetzt wieder ein reiner Bauchschläfer🙈 Deine Beschreibung oben könnte echt 1:1 von meinem Zwerg sein.
    Irgendwie schwanke ich gerade immer zwischen ‘oh Gott, dass soll man sich nicht ‘ und ‘er kann den Kopf echt gut drehen/heben und ist auch kein Tiefschläfer (und bei der ersten hatte ich das Vertrauen ja auch!)’
    Vielleicht werd ich’s langsam ablegen können…

    • Reply Sabine Ponath 11. Dezember 2017 at 10:13

      Ach, ich hab es sooo schwer ablegen können, diese Sorge war immer ein Stück weit dabei. Andererseits war unser Kleiner pumperlgsund und wenn er erkältet war, gab es eben keine Bauchlage. Im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, entspannter damit umgehen zu können. Ich wünsche euch alles Liebe und einen ruhigen Schlaf ❤️

  • Reply Marie 14. Dezember 2018 at 00:36

    Hallo!es ist 00:30, mein 8 Monaten altes Baby schläft seit 18 Uhr durch. Das hat er sich 3 Monaten lang gequält und wir(ich und meinen Mann) natürlich auch…denn er jede Nacht mehrmals aufwachte mit schreien. Wir haben “alles” ausprobiert ohne Erfolg, bis jetzt, vor paar gute Stunden…und zwar hab ich ihn auf dem Bauch zum schlafen hingelegt. Er schläft schon seit 6 Stunden durch, mein Mann schnarcht im unserem Bett. Nur ich liege wach auf der Couch im Wohnzimmer, teilweise ängstlich (wegen Bauchlagegefahr), teilweise super glücklich, dass es endlich geklappt hat. Mein Baby schläft endlich! Genau den richtigen Artikel…wow! Ist das wirklich dieses Moro-Effekt, das manche Babys so unruhig macht.Liebe Grüße.

    • Reply Sabine Ponath 14. Dezember 2018 at 06:47

      Ach das freut mich <3 Vertraut eurem Baby und wen du unsicher bist, sprich mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt. Alles Liebe für euch!

  • Reply Nina Denz 28. Januar 2019 at 15:20

    Endlich hab ich mal einen- wie ich finde- authentischen Beitrag zu der Bauchschläfer- Debatte bei Säuglingen gelesen. Vielen lieben Dank. Das macht Mut. Unser Kleiner ist jetzt vier Wochen alt und seit gestern haben wir das Gefühl, dass er auch nur in Bauchlage zur Ruhe kommen kann.
    Ich werde es nachts ausprobieren zumal wir eh bisher jede Stunde bis alle 2 Stunden wach sind 😉

    • Reply Sabine Ponath 28. Januar 2019 at 16:10

      Liebe Nina, ach das freut mich zu hören! Im Zweifel kannst du ja auch noch einmal mit deiner Hebamme Rücksprache halten. Ich wünsche euch ruhige und gute Nächte und alles Liebste

  • Reply Olga Dahlhaus 23. Februar 2019 at 21:41

    Meine Kleine ist jetzt 11 Wochen alt. Als ich den Artikel gelesen habe, habe ich sie auch 1:1 darin wiedererkannt. Sie schläft nur wirklich lange und gut, wenn sie auf mir drauf liegt. Natürlich auf dem Bauch. Nachdem mein Rücken mir seit einigen Tagen echt wehtut hab ich mal wieder gegoogelt und bin hierauf gestoßen und kann nur sagen-Danke! Zum ersten Mal seit Wochen schläft die kleine Maus alleine- und das seit fast zwei Stunden. Du hast mir die Angst vor dem „Bauchschlaf“ genommen. Ob ich das nachts durchhalte, weiß ich noch nicht aber wenigstens ist es ein Anfang! 🙂

    • Reply Sabine Ponath 23. Februar 2019 at 21:43

      Oh Olga, das freut mich so sehr! Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, mir zu schreiben. Vielleicht hast du ja die Möglichkeit, auch noch einmal mit deiner Hebamme oder der Kinderarztpraxis darüber zu sprechen. Wenn du spürst, dass das deinem Baby gut tut und es nur so zur Ruhe kommen kann, liegt dein Gefühl bestimmt richtig. Ich wünsche euch einen ruhigen und harmonischen gemeinsamen Weg und alles Liebe

  • Reply Tamara K. 10. März 2019 at 12:23

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich hätte ihn eins zu eins genauso schreiben können. Ein Besuch bei den Großeltern brachte bei uns die Lösung: nach dem Einschlafen den Kleinen auf den Bauch legen und nicht wie ich immer auf den Rücken. Und siehe da, er schläft weiter. Was für eine Entlastung für uns und natürlich den Kleinen, der nun endlich seinen Mittagsschlaf genießen kann. Die “Angst” vor dem auf-dem-Bauch-schlafen lege ich langsam ab 🙂

    • Reply Sabine Ponath 10. März 2019 at 12:27

      Ach das freut mich für euch ❤️ Alles Liebe und – ruhige Nächte!

  • Reply Katja 5. April 2019 at 11:24

    Nachdem unser Kleiner, 5 Wochen alt, so schön in Bauchlage auf der Couch geschlummert hat, habe ich ihn später im Bett, als es nicht mehr anders ging (zu großes Gemecker) auch auf den Bauch gelegt. Siehe da: Er schlief selbstständig ein (vorher hatte ich ihn gestillt).
    Ich glaube nur, ich muss ihn nun abends in einen (warmen) Schlafsack stecken, damit er nicht mit unter meine Decke “muss”, wenn ich ihn auf den Bauch lege. Wo schlafen denn eure Kleinen?

  • Reply Kathrin 7. April 2019 at 07:18

    Hallo! Vielen Dank für den mutmachenden Artikel. Was du schreibst kann ich nur bestätigen. Mein Sohn ist 11 Wochen alt und schläft nur auf dem Bauch. Er hat eine derartige Spannung in armen und Beinen, dass er schlichtweg auf dem Rücken nicht einschlafen kann. Ich habe ihn lange beim schlafen beobachtet und habe Vertrauen gefasst. Nur eins treibt mich um: er braucht recht viel Schlaf am Tag und da er nicht selbst in den Schlaf findet, muss ich ihn praktisch ständig beobachten und ich umdrehen, sobald er müde ist. Vor allem
    unterwegs im Kinderwagen eine Herausforderung. Wie habt ihr das mit dem Bauchschlafen unterwegs gemacht?
    Danke und liebe Grüße

    • Reply Sabine Ponath 7. April 2019 at 08:07

      Hey Kathrin, hast du versucht, dein Baby zu tragen? Mein Bub hat im Kinderwagen problemlos geschlafen, da war es gar nicht nötig, ihn auf den Bauch zu legen. Und er hat es geliebt, getragen zu werden. Am Anfang im Tragetuch, dann in der Manduca. Ich hab es auch sehr gerne gemacht. Liebste Grüße und alles gute!

    • Reply Mela 19. Mai 2019 at 22:21

      Hallo unser Wurm ist nun 4 Monate jung und schläft, wie Mama und Papa, nur auf dem Bauch. In den Kinderwagen lege ich ihn auch in Bauchlage hinein. So stützt er sich ab und schaut vorne raus, wenn er was sehen will und schlummert aber auch friedlich ein, wenn er müde ist.
      Wir werden zwar immer belustigend/verwirrt angesehen wenn wir so unterwegs sind, aber das nehme ich gerne hin. Ihm gehts dabei nämlich super gut.

      • Reply Sabine Ponath 20. Mai 2019 at 07:53

        Wie schön! Genau so… Wenn es sich richtig anfühlt und es vor allem dem Baby dabei gut geht spricht für mich nichts dagegen.

    • Reply Sabrina 9. August 2019 at 09:18

      unser Februar Baby war ab 5 Wochen (wo die Gelbsucht im Griff war) sehr aufgeweckt wie Du es beschrieben hast an Schlaf unter Tags war kaum zu denken Nachts nur aus mir in Bauchlage – das PROBLEM bis heute ist das Aufwachen, welche Erfahrungen hattest Du da bzw habt Ihr irgendwann auf den Rücken gewechselt oder kam es mim drehen. Unser kleiner wollte die Welt entdecken da halfen nur Tricks meist Trage und Blickfeld wegnehmen mit Tuch oder Kleidung- Nachts dauerte es lang ihn im Bett zum einschlafen zu bewegen ohne am Körper zu sein. Wir haben früh seiltlich Bauchliegen am Nestchenrand gestütz und schlußendlich Bauchlage entdeckt – nach ca 3/4 Monaten: zum Einschlafen im Beistellbett bringt ihn rhythmischen Po Klopfen/Wischen/Wackeln/Rütteln davor muss er aber matt sein, große Herausforderung bei Mr Durazell (schon ein Lichtpunkt ist so interessant das man von vorne beginnen kann)
      Das Aufwachen bleibt unser PROBLEM leider schläft er weiter nur 2/3 Stunden wenn ich glück habe denn er wird „wach“ (eigentlich im Schlaf mit offenen Augen scheint mir) und versucht drehn schaffts aber nicht über den Arm Popsch hoch wetzen quängeln (vor nem ca nem Monat wars noch Munter und Sirene) – am Rücken (auch wenn der Reflex weg ist schläft er kürzer 1,5/2h – ok passiert auch am Bauch mal aber häufiger bei Rücken) eigentlich würd ichs als Schlafschreien bezeichnen denn wenn man ihn dreht kommt er erst wirklich zu sich und weint. Dachte ich frag mal weil ich nicht gelesen hab wies für euch mim Aufwachen funktioniert hat – Dankeschön und liebe Grüße Finn & Sabrina

      • Reply Sabine Ponath 9. August 2019 at 09:24

        Hey liebe Sabrina, das klingt hart anstrengend, ihr Armen. Bei uns war das nicht so, ich kann also keine persönliche Erfahrung mit Dir teilen. Wie alt ist Finn jetzt? Ich würde auf jeden Fall die Hebamme zu Rate ziehen, vielleicht auch ärztlichen Rat einholen. Vielleicht tut ihm ein Besuch beim Osteopathen*in gut, weil er sich durch die Geburt im Gestell was verschoben hat? Aber erstmal ist es glaube ich gar nicht so ungewöhnlich, dass er so oft wach wird. Schau dazu mal hier: https://www.vonguteneltern.de/category/kinderhaben/schlafen/
        Alles Liebe für euch!

        • Reply Sabrina 13. August 2019 at 22:08

          Danke für die schnelle Antwort – Finn wird am 16.09 sechs Monate- der Arzt hat keinen Rat fällt für Dich hm unter Normal auch für die Stillberatung im Krankenhaus. Wir waren 2/3 mal bei Craniosacral bin nicht sicher ob der Osteopath was anderes macht 🤔 hab mich vor vier Tagen an nen Homöopathie Vortrag erinnert und in ner spezialisierten Apotheke beraten lassen und derzeit gibts Globoli 2×3 Stück – es scheint sich auf 3 Stunden Schlafzyklus zu bessern, was für ein halbes Jahr halt noch nicht ideal ist aber besser bzw kann ich damit umgehen.
          Das Problem ist das Aufwachen bzw oft noch im Schlaf und Schrein das keiner erklären kann oder kennt – schies immer wieder darauf das er sich nicht selbst dreht (tut er auch so kam eher nur Rücken Seite)
          Hat Deines irgendwann angefangen sich im Schlaf umzudrehen oder war das Thema für euch mit Ende des Reflex weg?
          Danke für den Artikel macht es einem viel einfacher sich normal zu fühlen denn Arzt Hebame und Stillberaterin meinten sie dürfen nicht pro Bauchlage beraten offiziell….

          • Sabine Ponath 13. August 2019 at 22:12

            Dummerweise vergisst man ja so schnell – aber ich meine, mit sechs Monaten hätte er sich schon selbst gedreht. Aber Bauchlage war noch lange lange bevorzugt zum Einschlafen. Ich hoffe, ihr findet bald euren Weg, denn so klingt es für alle sehr anstrengend. Schade, dass deine Hebamme und Stillberaterin dazu keine Auskunft geben mögen/können/dürfen. Habt ihr auch mal Seitenlage mit Kissen versucht?

  • Reply Maria 28. April 2019 at 09:18

    Danke für diesen wundervollen Artikel.
    1:1 wie bei uns.
    Wir haben nur ein “Problem”. Vielleicht hast du ja einen Tip.
    Ich stille unseren Sohn zum Einschlafen im Liegen, er ist danach noch wach. Er schläft dann nur in Bauchlage ein, muss nach dem Stillen aber oft noch etwas spucken.
    Einschlafen und zur Ruhe kommen, geht aber nur in dieser Position.
    Ich hab manchmal das Gefühl Bauchlage direkt nach dem Stillen ist ihm etwas unangenehm.
    Lg Maria

    • Reply Sabine Ponath 28. April 2019 at 09:21

      Puh, das ist ja verzwickt… Da weiß ich leider keinen Rat – aber deine Hebamme bestimmt!

  • Reply Galina 16. Juni 2019 at 11:32

    Hallo,
    Ich vermute das unsere Kleine auch eine kleine Bauchschläferin sein könnte. Die Beschreibung hätte von ihr sein können…ich habe es heute Nacht ausprobiert. Aber da war sie scheinbar zu wach für und wollte losrobben. Hast du ihn erst hingelegt, als er tief geschlafen hat?

    Lieben Gruß ♡

    • Reply Sabine Ponath 16. Juni 2019 at 12:19

      Hallo Galina, ne bei uns waren die Kids auch noch wach, als wir sie hingelegt haben. Alles Liebe für euch

  • Reply Juli 13. August 2019 at 20:50

    Unser Kleiner ist auch ein Bauchschläfer. Ich hatte mich auch über den plötzlichen Kindstod informiert und mir kam es so vor, als ob es doch Ursachen gibt, die meisten Mütter haben geraucht. Denke das ist das Wichtigste und eben keine Kissen und Decken. 18 Grad im Schlafzimmer hat es sowieso bei dem Hitzesommer nicht.

  • Reply Sabrina 13. August 2019 at 22:44

    Ich frag gern rum was das Aufwach bzw Schlaf Schrein betrifft – hatte keiner aus Babymassagekurs Stillgruppe etc kennt das keiner dafür liegen viele wach brabbeln etc erist weg wenn er schläft vielleicht sein verarbeiten jemand meinte mal
    Aweil er do interessiert beobachtet kommt der Schlafschreck früher den viele mit 8 Monaten haben doch auch an langweiligen Tsgen ists gleich 🙈 ja Seitenlagerung hat leider da den gleichen Effekt nur das er sich da raus bewegt und meit denn in Rückenlage schneller munter wird dur sein gefummel
    Ins Gesicht oder treten – dachte an antrainieren war aber sehr ermüdend und eigentlich drehen sie sich zwischen 5-6 Monaten (theoretisch, unsrer lässt die Arme immer links rechts neben dem Körper egal wie oft wirs ihm zeigen 😂)
    habs auch gemerkt die Bekannten und Freunden sagen es war intensiv aber wissen nicht mehr, Mutter Natur
    Wird schon aber Sanke fürs beistehen/zuhören

  • Reply Jens 27. August 2019 at 02:56

    Es ist jetzt fast 3 Uhr. Vor drei Stunden habe ich unseren Kleinen genommen, weil er in den letzten Nächten ķaum länger als 30 Minuten am Stück geschlafen hat. Meine Frau natürlich auch nicht, sie ist total fertig. Ich habe unseren Kleinen dann auf den Bauch in den Laufstall gelegt. Innerhalb von 5 minuten ist er dort eingeschlafen und schnarcht seelenruhig vor sich hin. Nichtsdestotrotz sitze ich nun die ganze Zeit mit einem schlechten Gewissen neben ihm und achte auf seine Atmung. Ich bin froh diesen Artikel gefunden zu haben, denn er beschreibt auf eindrucksvoll übereinstimmende Weise unser Problem. Vielleicht ist der Kleine ja einfach nur ein Bauchschläfer.

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